WWF: Umweltschutz mit Erbschaften finanzieren
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WWF: Umweltschutz mit Erbschaften finanzieren

Dem WWF geht es auch in wirtschaftlich schwierigen Zeit gut. 300000 treue Anhänger unterstützen die Umweltschützer mit Spenden – und zunehmend auch mit Erbschaften.

«Die Leute vererben uns alles Mögliche», sagt Reinhard Brühwiler, Leiter Marketing und Kommunikation, beim WWF. Darunter Bargeld, Münz- und Briefmarkensammlungen, Grundstücke oder Wohnungen. Manchmal sind auch Wertschriften dabei, die der WWF aus ideologischen Gründen nicht behalten kann: «Aktien von Ölkonzernen etwa verkaufen wir gleich wieder», erklärt Brühwiler.

Werte von knapp 12 Millionen Franken hat die Schweizer Bevölkerung dem WWF im Geschäftsjahr 2002/03 hinterlassen – über 20 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Mittlerweile kommt nahezu ein Drittel der Jahreserträge durch Hinterlassenschaften zusammen. Der Rest sind Mitgliederbeiträge (36 Prozent), Spenden (27 Prozent) und Erträge durch Sponsoring (3 Prozent).

Fast 70 Prozent der Erträge fliessen in Projekte: Im Berichtsjahr 2002/03 investierte der WWF Schweiz 26,4 Millionen Franken in Umwelt- und Naturschutz. 5,3 Millionen flossen in die Erhaltung der Wälder und weitere 5 Millionen wurden in den Wasser- und Klimaschutz investiert.

Franco Tonozzi

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