Aktualisiert 13.11.2007 11:21

Wysswasser: Keine fahrlässige Tötung

Das Bezirksgericht Goms hat vier Angestellte der Gommer Kraftwerke im Prozess um den Unfall von 2003 am Wysswasser vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung freigesprochen. Nach Ansicht des Gerichts trifft sie keine Schuld am Tod von zwei Touristen.

Bei den Freigesprochenen handelt es sich um den Betriebsleiter, den Zentralenchef und zwei Angestellte der Kraftwerke. Noch liegt die schriftliche Begründung des Urteils nicht vor. Wie das Gericht am Dienstag mitteilte, wurde den vier Männern zulasten des Kantons Wallis eine Entschädigung zugesprochen.

Der Kanton muss ebenfalls die Verfahrenskosten tragen, wie das Gericht in Brig verfügte. Die Begehren der Zivilparteien wurden abgewiesen.

Die Kraftwerk-Betreiber hatten am 31. Juli 2003 Wasser aus einem Staubecken in den Wysswasser-Bach im Fieschertal abgelassen. Eine Holländerin und ihr Stiefsohn starben im plötzlichen Hochwasser. (sda)

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