«Wir bedauern den Entscheid»: X-tra muss wegen Sanierung ausziehen
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«Wir bedauern den Entscheid»X-tra muss wegen Sanierung ausziehen

Der Pachtvertrag mit den Betreibern des X-tra wurde nur bis Ende 2022 verlängert. Danach wird das Gebäude umgebaut.

von
Thomas Mathis
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Das X-tra ist unter anderem für die Rollschuh-Disco bekannt.

Das X-tra ist unter anderem für die Rollschuh-Disco bekannt.

X-tra Production
Aber auch für Konzerte von Stars.

Aber auch für Konzerte von Stars.

X-tra Production
Doch damit ist bald Schluss, denn der Pachtvertrag wurde nur bis Ende 2022 verlängert.

Doch damit ist bald Schluss, denn der Pachtvertrag wurde nur bis Ende 2022 verlängert.

X-tra Production

Darum gehts

  • Der Club X-tra muss wegen einem Umbau aus den Räumlichkeiten ausziehen.
  • Der Pachtvertrag wurde bis Ende 2022 verlängert.
  • Danach übernimmt Impact Hub Zürich als Pächterin.

Mit Rollschuhen an den Füssen und einem Drink in der Hand im Kreis fahren – die Rollschuh-Disco im X-tra in Zürich ist legendär. Doch damit ist bald Schluss. Ende 2022 muss das Konzert- und Clublokal nach rund 25 Jahren aus den Räumlichkeiten an der Limmatstrasse verlassen.

Grund ist ein Entscheid der Eigentümerin. Die Stiftung Limmathaus Zürich will das denkmalgeschützte Gebäude ab 2023 sanieren, wie es in einer Mitteilung heisst. Deshalb wurde der Pachtvertrag nur bis dann verlängert. Die Sanierung soll etwa eineinhalb Jahre dauern. Betroffen davon ist auch das Pub «Green Room», eine Kampfsportschule und ein Yogastudio. Die Poststelle bleibt geöffnet und auch die Mieter dürfen bleiben.

Namhafte Reduktion Pachtzins

Wegen der Corona-Krise habe man den Betreibern des X-tra bis zum Ende der Vertragslaufzeit eine «namhafte Reduktion des Pachtzinses» gewährt. Nach der Wiedereröffnung im Sommer 2024 arbeitet die Stiftung mit Impact Hub Zürich zusammen. Bekannt war bereits, dass das Hotel X-tra nach dem Lockdown nicht wieder öffnen kann.

Bei den Betreibern des X-tra nimmt man den Entscheid zur Kenntnis, wie CEO Jürg Burkhardt sagt. «Wir bedauern den Entscheid der Stiftung.» Man konzentriere sich auf die Bewältigung der Corona-Krise und halte sich alle Optionen offen. «Für X-tra ist das Haus ein Ort für Kultur, Live-Konzerte und andere Musik. Dafür setzen wir uns weiter ein.»

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