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TransfergerüchtXamax hat grossen Fisch an der Angel

Xamax-Sportchef Alain Geiger war bereits Trainer in Afrika und Arabien. Jetzt nutzt er seine Kontakte für Xamax, um das Team zu verstärken. In Algerien wurde Geiger nun fündig und hofft, mit Chérif Maman Touré einen grossen Fisch an Land ziehen zu können.

Spieler namens Touré gibt es wie Sand am Meer. Viele denken da zunächst an Kolo Touré von Arsenal, Yaya Touré vom FC Barcelona oder Demba Touré von den Grasshoppers. Aber geht es nach Alain Geiger, wird bald ein weiterer Touré in aller Munde sein: Chérif Maman Touré.

Ärger in Frankreich

Aktuell spielt der Togolesische Mittelfeldspieler in Algerien, doch er träumt davon, sein Europa-Abenteuer fortsetzen zu können. Einen ersten Abstecher zum FC Metz verlief extrem unglücklich, weil die französische Vereinsführung nach dem Abstieg alles unternahm, um den Nationalspieler und WM-Teilnehmer 2006 im Verein zu halten. Dieser wollte jedoch nicht in die Ligue 2 absteigen, sondern Angebote anderer Vereine annehmen.

Zuerst war er sich mit der AJ Auxerre einig, aber Metz stellte sich quer.

Anschliessend trat der FC Fulham aus der Premier League auf den Plan. Er stand dort bereits im Training, doch Metz liess sich mit keinem Preis der Welt überzeugen, den Spieler ziehen zu lassen. Erst zum Vertragsende verliess er nach langem Streit und (absichtlich?) schwachen Leistungen das Land und möchte jetzt von Algerien aus erneut den Sprung nach Europa wagen. «Überall, nur nicht in Frankreich!», wie er kategorisch festhält.

Verhandlungen Mitte November

Xamax-Sportchef Geiger hat den Flug nach Algerien bereits für den 17.

November gebucht und trifft dort die Vereinsverantwortlichen von Mouloudia. Diese haben zwar einen gültigen Vertrag mit dem Spieler, aber sie haben bereits mehrfach angedeutet, dass sie dem Spieler keinerlei Steine in den Weg legen wollen. Gewinnen die Neuenburger den Wettlauf gegen die Konkurrenz aus den anderen Ländern, wäre die Axpo Super League um eine Attraktion reicher.

(heg)

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