Xenia - die Miss der Männer
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Xenia - die Miss der Männer

Misstöne bei der Wahl der Miss Schweiz: Manche hätten lieber der zweitplatzierten Xenia Tchoumitcheva die Krone aufgesetzt. Zumindest für die Männer, das ergab eine Umfrage von 20minuten.ch, ist klar: Xenia ist die wahre Miss.

Dieses Jahr gab es an der Wahl der Miss Schweiz eine Premiere: Nicht nur die Gewinnerin Christa Rigozzi, sondern auch die zweitplatzierte Xenia Tchoumitcheva wird mit einem offiziellen Vertrag der Miss-Schweiz-Organisation ausgestattet.

Die russischstämmige Xenia hatte vor der Wahl als Favoritin gegolten. Und für manche Zuschauer war die junge Gymnasiastin die wahre Miss.

Auch im eTalk von 20minuten.ch wurde die amtierende Miss unweigerlich zum Verhältnis zu ihrer Vize-Miss befragt. Christa antwortete diplomatisch: «Ich finde Xenia auch ein wunderschönes Mädchen - sie ist immerhin die 2., nicht 15. Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäusserungen. Das ist normal in einer direkten Demokratie, das alle verschiedene Meinungen haben.»

20minuten.ch wollte es genauer wissen und fragte die User, wer von den beiden Schönheiten wirklich die ideale Miss Schweiz sei.

Beruhigend für die Organisatoren der Miss-Schweiz-Wahlen: Von den insgesamt 1378 Teilnehmern halten 56,1 Prozent tatsächlich die amtierende Miss, Christa Rigozzi, für die ideale Besetzung.

Ein genauerer Blick offenbart aber interessante Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Miss Rigozzi ist ganz klar die Miss der Frauen. Hätten nur die Männer das Sagen, dann hätte Xenia mit knapp 54 Prozent das Rennen gemacht. Die Frauen sind aber derart klar für Christa (69,5 %), dass sie den Ausschlag geben, obwohl sie unter den Umfrage-Teilnehmern in der Minderheit sind (42,5 % Frauen gegen 57,5 % Männer).

Für beide Geschlechter ist klar: Xenia sieht besser aus, aber Christa hat mehr Persönlichkeit. Die Männer halten Xenia aber viel klarer für schöner als die Frauen (69,9 % gegenüber 57,6 %), während die Frauen Christa viel klarer mehr Persönlichkeit zuschreiben als die Männer (84,6 % gegenüber 67,3 %). Daraus ergibt sich auch, dass Christa bei der Frage nach der Persönlichkeit viel klarer das Rennen macht (74,7 % aller Teilnehmer), als dies Xenia bei der Frage nach dem Aussehen gelingt (64,7 % aller Teilnehmer finden sie schöner).

Die Männer favorisieren Xenia auch bei der Frage, ob ihr slawischer Name sie Stimmen gekostet habe. 55,6 Prozent glauben das. Bei den Frauen sind es nur 46,5 Prozent.

Beide Geschlechter sind sich einig, dass das Aussehen bei einer Miss-Schweiz-Wahl wichtiger ist als die Beurteilung der Persönlichkeit. Allerdings sind vier von fünf Männern (81,7 %) dieser Ansicht, während es bei den Frauen nur drei von fünf sind (59,9 %).

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