Nach Platzverweis: Xhaka ist sauer und wettert gegen den Schiri
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Nach PlatzverweisXhaka ist sauer und wettert gegen den Schiri

Granit Xhaka sieht gegen Freiburg die Gelb-Rote Karte. Der Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach sucht die Schuld aber nicht bei sich selber, sondern beim Schiedsrichter.

von
hua

Autsch, das tat weh: Granit Xhaka darf am Samstag in der Bundesliga mit Borussia Mönchengladbach gegen den SC Freiburg zum ersten Mal seit dem 1. März wieder von Anfang an ran. Der Schweizer Natispieler ist motiviert und macht eine gute Partie, doch dann kommt die Ernüchterung. Der Mittelfeld-Akteur erhält in der 69. Minute die zweite Gelbe Karte und fliegt mit Rot vom Platz. Vielleicht war der 21-Jährige ja doch ein wenig übermotiviert.

Doch der Jungstar lässt diese Rote Karte nicht einfach auf sich sitzen und lässt seinem Frust freien Lauf. «Wenn man da Gelb-Rot gibt, hat der Schiedsrichter in der Bundesliga nichts zu suchen. Er sollte nicht mehr pfeifen. Ich fühle mich verschaukelt. Das ist eine Frechheit!», wird der Schweizer auf «focus.de» zitiert. Doppelt bitter war dabei, dass Xhaka nicht nur innerhalb von kurzer Zeit zwei Gelbe kassierte, sondern dass Gladbach nach seinem Platzverweis den Faden verlor. Vor Xhakas Rot stand es 1:1, danach verloren die Borussen die Partie 2:4.

Xhaka steht mit seiner Meinung alleine da

«Die erste Karte gibt er mir nach meinem ersten Foul, das ist einfach nicht in Ordnung», sagt der Mittelfeld-Stratege zur Leistung von Schiedsrichter Peter Gagelmann. Mit dieser Meinung steht Xhaka aber sogar in seinem eigenen Team alleine da. Sein Captain Filip Daems sagt dazu: «Wenn man schon Gelb gesehen hat, muss man vorsichtig sein.» Und nicht nur der Captain, sondern auch der Trainer ist anderer Meinung.

«Die erste Gelbe Karte war zu hart, die zweite war dann okay, aber ich habe ihm schon oft gesagt, er soll in solchen Situationen aufpassen – und dann passiert so etwas», äussert sich Lucien Favre zum Thema. Es scheint, dass nach Xhakas Sperre, die er nach Rot gezwungenermassen absitzen muss, es für den Schweizer schwer sein wird, bald wieder einen Stammplatz zu ergattern – in der Bundesliga bleiben nur noch drei Saisonspiele zu absolvieren. Eine starke WM in Brasilien könnte dieses Unterfangen aber massiv beschleunigen.

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