Presseschau: Xherdan Shaqiri - der Titelseiten-König
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PresseschauXherdan Shaqiri - der Titelseiten-König

Die Presse kennt nach dem Spiel der Schweizer Nati fast nur ein Thema: Xherdan Shaqiri. Manche Blätter sehen den Sieg gegen Honduras als Pflicht an - mehr aber nicht.

Shaqiri, Shaqiri und nochmals Shaqiri. Der Fokus der Presse zum Spiel der Schweiz gegen Honduras könnte klarer nicht sein. Ob in der Schweiz selber oder im benachbarten Ausland, Xherdan schafft es auf fast alle Titelseiten. Ob schmusend oder schreiend, «Shaq» ist der Held. «Ausgerechnet er, der vor dem Match zumindest zwischen den Zeilen Einsicht gezeigt hatte, wurde zum Matchwinner. So eilte er nach dem Schlusspfiff in die Ecke mit Schweizer Fans, winkte in die Kurve und trug einen Ball zurück zu seinen Teamgefährten», schreibt die «Neue Zürcher Zeitung».

«Das Bild passte, denn natürlich war es nicht Shaqiri, der das Spiel alleine entschieden hatte. Es war eine solide Teamleistung, die zum Erfolg geführt hatte. Die Schweizer fanden unter den schwierigen Bedingungen im tropischen Manaus zu den bewährten Tugenden des einfachen Spiels zurück, nachdem sie sich an dieser WM phasenweise in Einzelvorstellungen verloren und dafür bezahlt hatten», so die «NZZ» weiter.

«Innenverteidigung ganz solid»

Auch der «Tagesanzeiger» lobte Shaqiri. «Shaqiri ragte heraus, von den anderen fiel nicht einer ab. Benaglio war wieder der alte, die Innenverteidigung ganz solid, Inler ein Captain, Behrami stark, Xhaka deutlich verbessert, Mehmedi sehr arbeitsam. 12 Kilometer mehr liefen die Schweizer als ihre Gegner. Das war noch ein Indiz dafür, wie sehr sie für den Erfolg arbeiteten.»

Die «Bild»-Zeitung freut sich auch für Ottmar Hitzfeld: «Bei den Schweizern fällt auf: Es geht immer dann etwas, wenn Shaqiri beteiligt ist. Wie in der 31. Minute: Aus 12 Metern schiebt er am Ende eines guten Konters zum 2:0 ein. Durch den Erfolg geht auch die Karriere von Schweiz-Coach Hitzfeld in die Verlängerung. Der Deutsche hatte bereits vor der WM angekündigt, seine Laufbahn nach dem Turnier zu beenden.»

Der «Spiegel» schreibt dagegen nüchtern: «Beeindruckend war das nicht, aber es hat gereicht: Die Schweiz hat dank eines Dreierpacks von Xherdan Shaqiri 3:0 gegen Honduras gewonnen und das Achtelfinale erreicht. Dort trifft das Team von Ottmar Hitzfeld auf Argentinien.»

Auch auf Twitter wird Shaqiri gratuliert. So zum Beispiel von Badstuber:

Shaqqqqqq!!! ⚽️⚽️

@XS_11official#SUIHON- Holger Badstuber (@Badstuber) 25. Juni 2014

Die Fifa gratulierte ihm zum 50. Hat-trick an einer WM:

WELL DONE SHAQIRI: @XS_11official today scored the 50th hat-trick in #WorldCup history. RT to congratulate him! pic.twitter.com/a3yDMydqgE- FIFAWorldCup (@FIFAWorldCup) 25. Juni 2014

Und was sagt der Zauber-Shaq selber? Das:

Achtelfinale!!!!:-) danke für die, die an uns geglaubt haben...:-) flm krejtve qy kan besu tek neve!!:-) good... http://t.co/opbNCQFyoo- Xherdan Shaqiri (@XS_11official) 25. Juni 2014

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