Aktualisiert 03.06.2013 11:29

RohstoffbrancheXstrata feuert 1000 Minenarbeiter nach Streik

1000 südafrikanische Minenarbeiter des Zuger Rohstoffkonzerns Xstrata haben die Kündigung erhalten, weil sie sich an einem wilden Streik beteiligt hatten.

Die Entlassenen können bis am Dienstag Einspruch einlegen.

Die Entlassenen können bis am Dienstag Einspruch einlegen.

Der Zuger Rohstoffkonzern Glencore-Xstrata entlässt in Südafrika rund 1000 Minenarbeiter. Sie beteiligten sich an einem wilden Streik in den Chromminen im Süden des Landes, wie die Firma am Montag mitteilte. Die Entlassenen können bis am Dienstag Einspruch einlegen.

Die Kündigungen seinen am Freitag und übers Wochenende ausgesprochen worden, sagte Christopher Tsatsawane, der Mediensprecher der Glencore-Minentochter Xstrata für Südafrika der Nachrichtenagentur AFP. Die Gekündigten hätten bei einem illegalen Streik mitgemacht.

Von Vorgesetztem angegriffen

Drei Minen in Helena, Magareng und Thorncliffe in der Provinz Limpopo seien betroffen. Ursache des wilden Streiks und der damit zusammenhängenden Ausschreitungen war gemäss dem Sprecher die Klage eines Arbeiters, er sei von seinem Vorgesetzten angegriffen worden.

Während Arbeitskonflikten in den Minenregionen des Landes setzten grosse Rohstoffkonzerne bereits 2012 Tausende von Arbeitern auf die Strasse. Viele von ihnen wurden wieder angestellt, allerdings zu den Bedingungen der Konzerne. (sda)

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