Yakin blitzt ab
Aktualisiert

Yakin blitzt ab

Hakan Yakins Klage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber Paris St. Germain wurde vom Pariser Berufungsgericht abgewiesen.

Das Gericht bestätigte damit ein Urteil aus erster Instanz, bei welchem der Schweizer Internationale bereits den Kürzeren gezogen hatte, berichtete die französische Sportzeitung «L'Equipe». Der YB-Regisseur muss nun dem PSG 2400 Franken Schadenersatz zahlen.

Yakin war Ende Juli 2003 nach Paris gewechselt. Kurz darauf traten beim Mittelfeldspieler erhebliche Leistenbeschwerden auf - er kam zu keinem einzigen Einsatz für den Pariser Verein. Stattdessen liess sich Yakin gegen den Willen der Franzosen in Schweiz an der Leiste operieren. Paris St-Germain warf daraufhin Yakin vor, er habe bei den medizinischen Tests seine Verletzung verschwiegen und im August 2003 - drei Wochen nach Yakins Verpflichtung - den Vertrag mit dem Spieler annulliert.

Das Berufungsgericht war der Ansicht, dass die Anerkennung eines Vertrags eine notwendige Voraussetzung für dasselbe Schriftstück sei. Durch das Annullierungsgesuch der Pariser sei diese Voraussetzung nicht gegeben.

(si)

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