KleinKunstPreis: Yann Lambiel ausgezeichnet
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KleinKunstPreisYann Lambiel ausgezeichnet

Der Schweizer KleinKunstPreis 2009 geht an den Walliser Yann Lambiel - «für seine unglaubliche Imitationsgabe, seine starke Bühnenpräsenz und seine kluge und intelligente Unterhaltungskunst», wie es in der Begründung heisst.

Lambiel könne sich innerhalb von Sekundenbruchteilen in Prominente wie Pascal Couchepin, Ruth Dreifuss oder Stéphane Lambiel verwandeln, schreibt die Vereinigung KünstlerInnen -Theater - VeranstalterInnen (ktv) in einem Communiqué.

Der KleinKunstPreis ist die höchste Auszeichnung der Schweizer Kleinkunst- und Theaterszene. Überreicht wird der mit 10 000 Franken dotierte Preis zum Auftakt der 50. Schweizer Künstlerbörse Mitte April in Thun.

In der Romandie ist der 1975 geborene Lambiel seit Jahren ein Star. Bereits 1997 hängte der gelernte Sanitärinstallateur seinen Beruf an den Nagel und konzentrierte sich auf seine Bühnenkarriere.

In der Radios der Westschweiz sei der Komiker omnipräsent, schreibt die ktv. Seine Bühnenprogramme, die aus raffinierten Imitationen von Prominenten bestünden, lockten das Publikum in Scharen an. Auch in Paris habe Lambiel schon vor ausverkauften Reihen gespielt.

Der Komiker stammt wie der Eiskunstläufer Stéphane Lambiel, mit dem er nicht verwandt ist, aus dem Walliser Dorf Saxon. Beide Lambiels zählen zu den beliebtesten Prominenten der Westschweiz überhaupt: In einer Umfrage im Jahr 2006 wurde Stéphane zum beliebtesten Romand gewählt, Yann erreichte den fünften Platz.

(sda)

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