Spektakulär: Yapi schiesst Traumtor aus rund 45 Metern

Aktualisiert

SpektakulärYapi schiesst Traumtor aus rund 45 Metern

Der FCB musste sich gegen GC mit einem 2:2-Remis zufrieden geben. Im Letzigrund aber in aller Munde: Ein Traumtor von Gilles Yapi aus rund 45 Metern.

von
ete

Der FCB-Mittelfeldspieler erzielt beim 2:2 gegen GC ein Traumtor aus rund 45 Metern.

«Endlich ein Tor», sagte der Zaubertorschütze nach dem Spiel und lacht herzhaft. Tatsächlich, es war erst das zweite Ligator des Mittelfeldspielers, seit er im Sommer 2010 von YB zum FCB gewechselt war. Aber das Warten hat sich gelohnt. Der Treffer zur zwischenzeitlichen Basler 2:1-Führung war schlicht spektakulär.

In der 47. Spielminute profitiert der Ivorer fast auf Höhe des Mittelkreises von einem Fehlpass von GC-Verteidiger Stéphane Grichting. Er schaut kurz hoch, sieht GC-Keeper Roman Bürki weit vor seinem Tor stehen und zieht aus rund 45 Metern ab. Der Ball fliegt und fliegt und fliegt und senkt sich perfekt in die Maschen des gegnerischen Tores. Bürki blieb lediglich das Nachsehen.

Yapis Freude hält sich in Grenzen

«Ich hatte die Idee schon öfter gehabt und es auch probiert, aber es hat nie gepasst», so Yapi weiter. «Ich habe gesehen, dass der Torhüter zu weit draussen steht – und diesmal war es der richtige Moment. Ein schönes Tor, aber leider haben wir nicht gewonnen.» Deshalb kann sich der 30-Jährige gar nicht so richtig über sein Traumtor freuen.

«Ein schönes Tor, aber schlecht gespielt – das ist ein komisches Gefühl. Nach dem Spiel gegen Luzern haben wir nun zum zweiten Mal nicht gut gespielt. Wir sind noch nicht in Topform und nicht zufrieden mit unserer Leistung. Wir müssen aber Geduld haben und ruhig bleiben. Gegen GC haben wir schlicht keine Lösung gefunden.»

Wenig Zeit zum Nachdenken

Viel Zeit zum Nachdenken bleibt dem FCB nicht. Denn schon am Mittwoch geht es in Norwegen in der Champions-League-Qualifikation mit dem Hinspiel gegen den Molde FK weiter. Für Yapi kommt die Partie deshalb gar nicht so ungelegen. «Wir werden versuchen, unser Bestes zu geben und dann ist die Leistung von Samstag vergessen.»

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