Spionage in der Schweiz: YB-Doubai im Visier von Werder Bremen
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Spionage in der SchweizYB-Doubai im Visier von Werder Bremen

Schnappt Werder Bremen den Young Boys Mittelfeldspieler Thierry Doubai weg? Sportchef Klaus Allofs spionierte am Dienstagabend persönlich im Letzigrund.

von
ete
Werder-Trainer Thomas Schaaf (l.) und Geschäftsführer Klaus Allofs suchen auch in der Schweiz Ersatz für Mesut Özil, der zu Real wechselte. (Keystone/AP)

Werder-Trainer Thomas Schaaf (l.) und Geschäftsführer Klaus Allofs suchen auch in der Schweiz Ersatz für Mesut Özil, der zu Real wechselte. (Keystone/AP)

Ein Zeichen dafür, dass Werder sich ernsthaft für einen Spieler aus der Schweiz interessiert, ist, dass der Werder-Sportchef und -Geschäftsführer Klaus Allofs persönlich zum Spitzenspiel zwischen dem FCZ und YB angereist war.

Allofs bestätigte der «Bild Zeitung» die Dienstreise in die Schweiz zwar, formulierte den Grund für seinen Spionagetrip aber allgemein: «Wir beobachten die Schweizer Klubs vor Ort, schauen sie uns häufig an.» Was der Sportchef der Hanseaten nicht sagte: Normalerweise erledigt Werder-Scout Bernd Pfeifer das Scoutung allein und Allofs reist nur an, wenn es mehr als nur Interesse ist.

In diesem Fall soll es sich laut dem deutschen Boulevardblatt um YB-Mittelfeldspieler Thierry Doubai handeln. Allofs: «Die Tatsache, dass ich nun vor Ort war, bedeutet nicht, dass es eine heisse Spur ist.» Dass die Young Boys am Mittwoch mit dem Dänen Michael Silberbauer (Utrecht) bereits einen möglichen Nachfolger für den 22-jährigen Ivorer präsentiert haben, aber schon.

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