Aktualisiert 04.08.2015 15:29

Stadion WankdorfYB-Fans wollen zurück zum Glück marschieren

Zum 10-Jahr-Jubliäum des Stade de Suisse planen YB-Fans einen Marsch zu «ihrem» Wankdorfstadion. Damit wollen sie ihrem Wunsch nach einer Umbenennung Ausdruck verleihen.

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nc
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Damals, als alles noch in bester Ordnung war: Das Stadion hiess «Wankdorf», auf der Trainerbank sass Marco Schällibaum und auf dem Platz wirbelte Gügi Sermeter.

Damals, als alles noch in bester Ordnung war: Das Stadion hiess «Wankdorf», auf der Trainerbank sass Marco Schällibaum und auf dem Platz wirbelte Gügi Sermeter.

20 Minuten/Alessandro Meocci
Die analoge Match-Uhr mit der legendären Moto-Guzzi-Werbung ist und bleibt Kult.

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20 Minuten/Alessandro Meocci
YB hatte noch den «BSC» im Logo.

YB hatte noch den «BSC» im Logo.

20 Minuten/Alessandro Meocci

Die YB-Fans haben momentan nicht viel zu lachen, ging der Saisonstart doch gründlich in die Hose. Nicht nur die Kicker suchen derzeit den Weg zurück zum Glück. Auch die Fans der gleichnamigen Initiative kämpfen immer noch für ihr Anliegen: Das Stade de Suisse soll endlich wieder Wankdorf heissen.

Treffen auf dem Kornhausplatz

Am Sonntag feiert das Stade de Suisse seinen 10. Geburtstag. Und noch immer haben sich die nostalgischen YB-Fans nicht an den Namen der Spielstätte gewöhnt. Die Initianten von «Zrügg zum Glück» planen zum 90. Geburi des Stadions einen Spaziergang. Vor dem Derby gegen den FC Thun treffen sich die YB-Fans auf dem Kornhausplatz. Um 12 Uhr marschieren sie gemeinsam ins Wankdorf zum Stadion.

Friedlicher Marsch

Es soll ein friedlicher Marsch werden. So rufen die Organisatoren dazu auf, in gelber Kleidung und mit Fahnen zu erscheinen. Ausserdem werden die Fans dazu ermahnt, kein Chaos zu hinterlassen und den Event nicht als Chance zu nutzen, das übriggebliebene Feuerwerk vom 1. August loszuwerden. Die YB-Nostalgiker werden gar selbst Abfallsäcke mitbringen.

Ob es jedoch dem angezählten Uli Forte und seinen Mannen auf einem Wankdorf-Rasen besser laufen würde als auf einem des Stade de Suisse, ist doch höchst fraglich.

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