Frederik Sörensen: YB-Hoffnungsträger lernte bei Juve von Chiellini
Aktualisiert

Frederik SörensenYB-Hoffnungsträger lernte bei Juve von Chiellini

Der neue YB-Verteidiger Frederik Sörensen könnte beim Playoff-Rückspiel in Belgrad eine wichtige Rolle einnehmen.

von
Fabian Ruch
Belgrad
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Innenverteidiger Frederik Sörensen will mit YB in die Champions League einziehen.

Innenverteidiger Frederik Sörensen will mit YB in die Champions League einziehen.

Keystone/Thomas Hodel
Am 4:0 gegen den FC Zürich zeigte Sörensen eine souveräne Leistung. In Belgrad dürfte mehr Arbeit auf ihn zukommen.

Am 4:0 gegen den FC Zürich zeigte Sörensen eine souveräne Leistung. In Belgrad dürfte mehr Arbeit auf ihn zukommen.

Keystone/Peter Schneider
YB-Coach Gerardo Seoane ist angetan von den Qualitäten des Innenverteidigers.

YB-Coach Gerardo Seoane ist angetan von den Qualitäten des Innenverteidigers.

Keystone/Peter Schneider

Er hat erst ein Super-League-Spiel bestritten – und doch ist es nicht falsch, wenn man ­Frederik Sörensen für das Rückspiel im Champions-League-Playoff heute (21 Uhr, Teleclub) bei Roter Stern Belgrad als einen Hoffnungsträger bezeichnet. Der Innenverteidiger ist seit knapp zehn Tagen bei YB, im Hinspiel sass er beim 2:2 noch auf der Bank, am Samstag beim 4:0 gegen den FCZ verteidigte der Däne stilsicher. «Er hat Erfahrung und Qualität», sagt Trainer Gerardo Seoane, «und hilft uns sofort weiter.»

Bereits mit knapp 18 zog Sörensen zu Juventus, er bestritt in seiner ersten Saison 17 Partien für den Club, spielte leihweise bei Bologna und Hellas Verona, ehe er nach seinem Transfer in die Bundesliga bei Köln mit Wucht, Kopfballstärke und Übersicht überzeugte. 2017 stand ein 10-Millionen-Transfer in die Premier League kurz vor dem Abschluss. «Ich habe sehr profitiert von der italienischen Verteidigerschule», sagt der 27-Jährige, «insbesondere Giorgio Chiellini war bei Juve mit seiner Mentalität ein Vorbild.»

Sogar eine Win-win-win-Situation

Nach dem Abstieg mit Köln 2018 wollte Sörensen nicht in die 2. Bundesliga, mehrere Transfers zerschlugen sich, er bestritt letzte Saison nur fünf Kurzeinsätze. Nach dem «verlorenen Jahr» ist er froh, bei YB eine Herausforderung gefunden zu haben.

Sein leihweiser Wechsel ist im besten Fall eine Win-win-win-Situation: Sörensen erhält Praxis, YB einen starken Verteidiger und Köln 2020 eine Ablösesumme für den Dänen, dessen Vertrag dort bis 2021 läuft.

Hoarau trifft zum 2:2

Der Goalgetter lässt YB in der Champions League Quali gegen Belgrad weiter hoffen.
(Video: SRF)

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