Aktualisiert 20.08.2013 20:12

In Bern angekommenYB-Shootingstar Kubo drückt die Schulbank

Yuya Kubo fühlt sich in Bern immer heimischer – der YB-Japaner büffelt fleissig Deutsch und bezieht nun eine Wohnung.

von
Christoph Albrecht

«Willkommen, ich heisse Yuya und bin Spieler von YB» – in überraschend sattelfestem Deutsch begrüsste der japanische Wirbelwind gestern die Journalisten im Stade de Suisse. Kein Wunder: Der neue Berner Publikumsliebling drückt derzeit zweimal pro Woche die Schulbank.

«Er lernt extrem schnell und ist immer topmo­tiviert», schwärmt seine Privat-Deutschlehrerin Yoshi Blanc. Momentan würden gerade die Zahlen durchgenommen – hilfreich für den Knipser, schliesslich hat er für YB in dieser Saison bereits drei Mal getroffen.

Nicht nur sportlich ein Glücksfall

Auch neben dem Fussballplatz scheint Kubo in der Bundesstadt angekommen zu sein: In den nächsten Tagen bezieht der 19-Jährige eine eigene Wohnung in Bremgarten. Zudem kurvt er seit Kurzem mit seinem brandneuen Auto und mit aufgepeppter Frisur durch Berns Strassen: «Ausser einem kleinen Parkschaden lief bisher ­alles rund», schmunzelt Fredy Bickel.

130804 FCZ YB Tor 1 3 Kubo

Für den Sportchef ist das neue YB-Juwel nicht nur sportlich ein absoluter Glücksfall: «Seine angenehme Art kommt bei allen super an.» Mit Materialwart Hans Imboden gehe er bereits regelmässig angeln. Ausserdem hat er mit den YB-Youngsters Marco Bürki und Michi Frey Anfang Monat ausgiebig den Nationalfeiertag gefeiert.

Keine Spur von Heimweh

So richtig Heimweh ist beim YB-Stürmer noch nicht aufgekommen: «Ich ­skype regelmässig mit meiner Familie in Japan», so Kubo. Einzig das echte japanische Essen vermisse er in Bern etwas.

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