11.12.2018 07:27

Geht auch Spycher?

YB steht vor einem grossen Umbruch

Bei den Young Boys werden in den nächsten Jahren mehrere Spieler in eine Topliga wechseln.

von
Fabian Ruch
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Der heisseste Wechselkandidat bei YB: Kevin Mbabu (l.) könnte die Berner schon im Januar verlassen.

Der heisseste Wechselkandidat bei YB: Kevin Mbabu (l.) könnte die Berner schon im Januar verlassen.

FreshFocus/urs Lindt
Djibril Sow dürfte im Sommer nicht mehr zu halten sein.

Djibril Sow dürfte im Sommer nicht mehr zu halten sein.

Keystone/Peter Schneider
Sandro Lauper wird spätestens 2020 transferiert.

Sandro Lauper wird spätestens 2020 transferiert.

FreshFocus/urs Lindt

Im für YB berauschenden 2018 steht am Mittwoch das letzte Heimspiel auf der Agenda. Es geht in der Champions League gegen Juventus, eine der zurzeit besten Mannschaften Europas (ab 21 Uhr im Ticker). Und es geht für die vielen umworbenen Akteure im Berner Kader auch darum, noch einmal Eigenwerbung zu betreiben.

Lange wird das Team ja nicht mehr zusammenbleiben, mehrere der begabten Fussballer sind längst zu gut für die Super League, sie werden in den nächsten Jahren in eine Topliga wechseln. Kevin Mbabu vielleicht bereits im Januar, Djibril Sow im Sommer, Sandro Lauper spätestens 2020. Aber auch andere wie Christian Fassnacht, Roger Assalé und Sékou Sanogo haben längst das Interesse von Topvereinen auf sich gezogen. «Es wird einen Umbruch geben», sagt Sportchef Christoph Spycher, «das gehört ja auch zu unserer Philosophie.»

Was macht Spycher?

YB wird dank der Transfers viel Geld einnehmen, zusätzlich zu den rund 30 Millionen Franken aus der Champions-League-Kampagne. Und beim personellen Umbau wird es irgendwann auch darum gehen, die erfahrenen Team­leader Steve von Bergen (35) und Guillaume Hoarau (34) zu ersetzen.

Bitter für YB wäre es, sollte sich Sportchef Spycher, Baumeister des Grosserfolgs, für das zweifellos reizvolle Amt des Supermanagers beim Schweizerischen Fussballverband und im Nationalteam inte­ressieren. Der Berner ist Topkandidat beim Verband, sagt dazu aber nur: «Jetzt geht es um die letzten Spiele vor der Winterpause und danach um die Tran­s­ferphase im Januar.» Der 40-Jährige wird ordentlich beschäftigt sein.

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