Aktualisiert 08.02.2010 20:25

BernYB-Vermarktung wieder vor Gericht

Der Streit zwischen der Stade de Suisse AG und der Zürcher Sportvermarktungsagentur V+F AG gelangt ein zweites Mal vors bernische Handelsgericht.

Das Bundesgericht hat eine Beschwerde der Berner teilweise gutgeheis­sen. Das Handelsgericht bestimmte im März 2009, die Stade de Suisse Wankdorf Nationalstadion AG müsse der V+F AG 1,1 Millionen Franken Schadenersatz bezahlen. Dies, weil die Berner den Zürchern den langjährigen YB-Vermarktungsvertrag 2007 ohne ausreichenden Grund vorzeitig gekündigt hätten.

Laut dem gestern veröffentlichten Urteil des Bundes­gerichts muss nun das Handelsgericht den Schadenersatz erneut berechnen. Es bestätigt aber die Vorinstanz im wesentlichen Punkt: Für die vorzeitige Auflösung des Vertrags ­fehlte der darin vermerkte wichtige Grund – sie war also unzulässig. (sda)

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