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YB weg: Das Training im Neufeld wurde viel teurer

Dass YB nicht mehr im Neufeld spielt, hat für die verbleibenden Fussballklubs Folgen: Sie bezahlen bis zu 40 Prozent mehr Nebenkosten. Bereits wurden Mitgliederbeiträge erhöht.

«Seit das Neufeld seinen prominenten Mieter verloren hat, sind die Nebenkosten sprunghaft angestiegen», sagt Alexander Schär, Sprecher des FC Bern. Konkret rechnet er mit einer knapp 40 Prozent teureren Platzmiete. «Für uns ist das eine zusätzliche Belastung.»

Bereits hat der Vorstand einer Erhöhung der Mitgliederbeiträge zugestimmt. «Diese bewegt sich aber im humanen Rahmen – es ist gar nicht möglich, die kompletten Kosten auf unsere Mitglieder umzuwälzen.» «Wir stecken mitten in den Verhandlungen», sagt auch FC-Bern-Präsident Niklaus Gerber. «Aber da kommt wohl unweigerlich ein rechter Batzen auf uns zu.»

Alles halb so wild, findet Neufeld-Kassier Werner Staudacher: «Die Fussballvereine zahlen noch immer einen absoluten Bruchteil der gesamten Unkosten.» Für das Gejammer habe er wenig Verständnis. «Die Situation war ja klar absehbar.»

Raffaela Moresi

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