Forschungsreise in Russland: Yeti-Experten zogen glücklos ab
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Forschungsreise in RusslandYeti-Experten zogen glücklos ab

Rückschlag für Yeti-Forscher: Eine internationale Konferenz in Sibirien ist ohne die erhoffte persönliche Begegnung mit dem Schneemenschen zu Ende gegangen.

Ein Foto des Bergsteigers Eric Shipton, aufgenommen 1951 im den Himalayas. Es soll den Fussabdruck des Yeti darstellen. Foto: key

Ein Foto des Bergsteigers Eric Shipton, aufgenommen 1951 im den Himalayas. Es soll den Fussabdruck des Yeti darstellen. Foto: key

Russische Yetis seien eben scheuer als etwa der Bigfoot in Amerika, erklärte der Forscher Igor Burzew gestern. Er hatte in der Stadt Taschtagol die mehrtägige Konferenz mit Wissenschaftern aus sieben Ländern geleitet. Die ­Expertenrunde will nicht aufgeben. «Ich habe keine Zweifel: In dieser Region gibt es Yetis», sagte etwa der Profi-­Boxer Nikolai Walujew, Ehrengast der Konferenz. Zum Abschluss der Tagung berichtete die Amerikanerin Robin Linn aus Michigan von eigenen «Yeti-Erlebnissen». Jedes Jahr an Weihnachten brate sie gleich zwei Truthähne: «Einen für meine Familie, den anderen stelle ich raus für den Yeti. Am anderen Morgen ist der Braten weg.»

Wie in Russland seien aber auch in den USA Filmaufnahmen des Wesens schwer möglich, betonten die Experten. Begründung: «Der Yeti kann eine Kamera erfühlen und macht sich rechtzeitig davon.»

Die Teilnehmer der Konferenz sprachen sich für die Einrichtung eines Lehrstuhls zur Yeti-Forschung an der Universität des Gebiets Kemerowo aus, in dem Taschtagol liegt. Die Kommunalverwaltung hatte wiederholt betont, dass sie Schneemenschen auf ihrem Gebiet nicht ausschliesse.

Die Legende des Yetis ist viele Jahrzehnte alt. Seriöse Beweise für die Existenz eines solchen Wesens gibt es aber nicht. «Es gibt wenig Abwechslung in Sibirien – das sorgt offenbar für blühende Fantasie», schrieb jüngst eine Zeitung. (20 Minuten)

«Der Yeti kann eine Kamera erfühlen und macht sich rechtzeitig davon.»

Experten darüber, warum der Yeti so schwer zu filmen ist.

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