Sicherheitsrisiko: Yo gehackt - tausende Nummern offen
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SicherheitsrisikoYo gehackt - tausende Nummern offen

Vom Scherz zum Sicherheitsrisiko: Die Messaging-App Yo wurde gehackt. Angreifer können nun tausende Telefonnummern abgreifen. Die Entwickler haben die Lücke bestätigt.

von
tob
Angreifer können über die Sicherheitslücke in der Messaging-App Yo Telefonnummern auslesen.

Angreifer können über die Sicherheitslücke in der Messaging-App Yo Telefonnummern auslesen.

Ein IT-Student der Universität Georgia hat zusammen mit zwei Freunden die Messaging-App Yo gehackt. Über eine Lücke im System gelang es ihnen, die Telefonnummern jedes Yo-Nutzers auszulesen. Auch konnten die Studenten die App so modifizieren, dass damit jede beliebige Nachricht verschickt werden kann. Eigentlich hat die App nur eine einzige Funktion: Mit ihr kann das Wörtchen Yo an Freunde übermittelt werden. Die mobile Anwendung sei laut «Business Insider» innerhalb von drei Minuten zu knacken.

Gegenüber der Website Techcrunch hat Yo-Gründer Or Arbel die Sicherheitslücken bestätigt. Einige der Löcher seien bereits gestopft worden, an anderen werde noch gearbeitet. «Wir nehmen das Ganze sehr ernst», so Arbel.

In den letzten Tagen sorgte Yo für einen regelrechten Hype: Fans bezeichnen die App als «Lebensstil», andere folgern daraus die «Verdummung der Menschheit». Sicher ist: Die Entwickler zogen mit ihrem Programm die Aufmerksamkeit von Investoren auf sich. Geldgeber haben bereits eine Million Dollar in Yo investiert.

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