Aktualisiert 27.06.2014 09:31

Der Messer-Mann spricht«Yo, wir können heute nicht ins Kino»

Während die Gäste den Notarzt alarmierten, telefonierte der Mann mit dem Messer im Rücken vor dem McDonald's erst mal mit seiner Tochter und sagte den geplanten Kinobesuch ab.

von
pat

«Yo, wir können heute nicht ins Kino. In meinem Rücken steckt ein Messer»: Der schwer verletzte Mann, der sich am Dienstag wie jeder andere Kunde in die Warteschlange bei McDonald's stellte, alarmierte nicht die Rettungskräfte, sondern telefonierte erst einmal seelenruhig mit seiner Tochter - um eine Verabredung abzusagen, wie die «New York Post» berichtet.

«Ich stand da vor dem McDonald's, sprach mit meiner Tochter, versuchte einfach ruhig zu bleiben. Wahrscheinlich stand ich da länger, als ich sollte - aber das brauchte ich, um runterzukommen», so der Jamaikaner. Er habe an dem Nachmittag eine gute Zeit mit seiner Tochter haben wollen.

«Meine Tochter geriet natürlich in Panik. Aber ich blieb gelassen. Wäre ich tödlich getroffen worden, hätte ich das gemerkt», sagte Hardy. Er habe sich dann in die Fastfood-Filiale begeben, weil das Restaurant mit Videokameras überwacht werde und er sich deshalb sicher fühlte.

Tochter ist stolz auf ihren Papa

Erst in der Ambulanz fiel er in Ohnmacht. Das Spital konnte er nach sechs Stunden bereits wieder verlassen.

Seine Tochter ist stolz auf ihren Vater: «Mein Papa ist ziemlich stark. Er hatte mir gesagt, dass er überleben werde, also habe ich ihm geglaubt.»

Nach Polizeiangaben war der Verletzte zuvor im New Yorker Stadtteil Queens mit zwei Männern nur wenige Meter von der McDonald's-Filiale entfernt in Streit geraten. Einer davon soll ihm das Messer in den Rücken gerammt haben.

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