16.08.2016 20:42

Neuer Erfolgs-Messenger

Yubl fordert Whatsapp heraus

Yubl verbindet Funktionen der populärsten Social-Media-Dienste – und will damit bei unter 25-Jährigen punkten. Bei den Briten ist die App bereits ein Riesenerfolg.

von
lia
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Im Oktober soll die britische Messenger-App Yubl an den Erfolg in seiner Heimat anknüpfen und in 30 weiteren europäischen Ländern lanciert werden. Dazu sammelten die Entwickler knapp 20 Millionen Franken bei Investoren.

Im Oktober soll die britische Messenger-App Yubl an den Erfolg in seiner Heimat anknüpfen und in 30 weiteren europäischen Ländern lanciert werden. Dazu sammelten die Entwickler knapp 20 Millionen Franken bei Investoren.

Yubl.me
Die Entwickler versprechen, die besten Funktionen der populärsten Social-Media-Dienste in nur einer App zu verbinden und diese laufend zu verbessern. So soll sie zum Beispiel einen viel grösseren kreativen Spielraum mit mehr besonderen Elementen als Snapchat bieten.

Die Entwickler versprechen, die besten Funktionen der populärsten Social-Media-Dienste in nur einer App zu verbinden und diese laufend zu verbessern. So soll sie zum Beispiel einen viel grösseren kreativen Spielraum mit mehr besonderen Elementen als Snapchat bieten.

Yubl.me
Die Posts können ganz einfach mit Bildern, Stickern, Ortsangaben, Links und Text bestückt werden.

Die Posts können ganz einfach mit Bildern, Stickern, Ortsangaben, Links und Text bestückt werden.

Yubl.me

In den britischen App-Stores hat Yubl die Verfolgung grosser Social-Media-Anwendungen aufgenommen – und das überraschend erfolgreich. Nur zweieinhalb Monate nach dem UK-Launch im Februar hatte der Messenger bereits Skype, Pinterest, Linkedin und Periscope hinter sich gelassen.

Im Oktober soll Yubl in 30 weiteren Ländern Europas seinen Siegeszug weiterführen, schreibt der «Telegraph». Dafür haben die Entwickler umgerechnet knapp 20 Millionen Franken von Investoren gesammelt.

Mehr kreativen Spielraum als bei Snapchat

Doch was hebt Yubl von anderen Angeboten ab? Die Entwickler versprechen, die besten Funktionen der populärsten Social-Media-Dienste in nur einer App zu verbinden und diese laufend zu verbessern. So soll sie zum Beispiel einen viel grösseren kreativen Spielraum mit mehr besonderen Elementen als Snapchat bieten.

Die Posts können ganz einfach mit Bildern, Stickern, Ortsangaben, Links und Text bestückt werden. Zudem gibt es eine Abstimmungs-Funktion (siehe Bildstrecke). Die erstellten Bilder können dann als private Nachrichten, aber auch als öffentliche Posts geteilt werden, wobei die Oberfläche rein optisch an eine Mischung aus den populären Apps Tinder und Instagram erinnert.

Teenager und Twens im Visier

Die App sei vor allem für Nutzer unter 25 Jahren als Alternative zu Facebook, Instagram und Twitter entstanden, sagt Erfinder Gareth Evans. Dies, weil Teenager und Twens laut zahlreicher Berichte vermehrt das Interesse an Facebook und Co. verlieren.

Das Konzept scheint aufzugehen: Yubl erfreut sich bereits 200'000 aktiver Nutzer im Monat und zahlreicher positiver Testberichte auf Youtube. Wann genau Yubl in die Schweizer App-Stores kommt, ist noch nicht bekannt.

Ein Testbericht. (Quelle: Youtube / GadgetBoys)

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