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Yucatán: Schweizer werden abends ausgeflogen

Rund 20 000 Touristen sind von der durch Hurrikan Wilma verwüsteten mexikanischen Halbinsel Yucatán in ihre Heimatländer ausgeflogen worden. Die über 300 Schweizer werden am späten Abend ausgeflogen.

Die 314 Schweizerinnen und Schweizer, die wegen Wilma in Yucatán festsassen, wurden mit Bussen in die Stadt Stadt Merida gut 300 Kilometer westlich von Cancún gebracht. Der Flughafen von Cancún war nach wie vor geschlossen.

Vom Flughafen in Merida aus sollten sie gegen Mitternacht (MESZ) abfliegen. Sie werden am Donnerstag um 9.30 Uhr in Zürich erwartet. Eine Chartermaschine der Reiseveranstalter Kuoni, TUI und Hotelplan war unterwegs nach Merida.

Andere Touristen sind bereits abgereist. Allein 12 000 Menschen seien nach Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich aufgebrochen, sagte die Tourismus-Beauftragte von Yucatán, Carolina Cardenas, am Dienstag (Ortszeit).

Bei Eintreffen des Hurrikans hatten sich insgesamt über 30 000 Touristen in den Feriengebieten im Osten Yucatáns aufgehalten, darunter Cancún, Playa del Carmen und von der Insel Cozumel.

Tödlicher Wirbelsturm

Wilma hat auf seinem Zug durch die Karibik mehrere Menschen getötet: Mindestens acht starben allein in Mexiko, weitere vier bis fünf in Florida. Viele Orte wurden überflutet, tausende Häuser zerstört.

Im US-Bundesstaat Florida fiel der Strom bei der Hälfte der Haushalte aus. Auch Kuba hatte der Hurrikan gestreift. Die Hauptstadt Havanna wurden teilweise überschwemmt.

Der Sturm bewegt sich laut dem US-Hurrikanzentrum in Miami entlang der Ostküste der USA nach Norden auf den US-Bundesstaat North Carolina zu. In seinem Verlauf sollte er sich abschwächen.

«Alpha» wütet weiter

Auch der Tropensturm «Alpha» wütete in der Karibik. In Haiti und der Dominikanischen Republik kamen mindestens zwölf Menschen ums Leben. Weitere sechs Menschen wurden in beiden Ländern auf der Insel Hispanola vermisst.

(sda)

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