Daniel Yule vor Adelboden: Ich freue mich jetzt auf das Heimrennen»
Publiziert

Daniel Yule vor Adelboden«Zagreb war, wie Zagreb eben war, ich freue mich jetzt auf das Heimrennen»

Am Sonntag absolviert Daniel Yule wieder ein Rennen auf einer seiner Lieblingspisten. Er hofft, wieder eine gute Leistung zeigen zu können.

von
Sven Forster
(aus Adelboden)
1 / 4
Daniel Yule will in Adelboden wieder jubeln. 

Daniel Yule will in Adelboden wieder jubeln.

AFP
2020 gewann er den Slalom auf dem Chuenisbärgli. 

2020 gewann er den Slalom auf dem Chuenisbärgli.

freshfocus
Die letzte Saison lief für ihn nicht nach Wunsch. 

Die letzte Saison lief für ihn nicht nach Wunsch.

freshfocus

Darum gehts

  • Daniel Yule fühlt sich wieder besser auf den Skis.

  • Der Adelboden-Sieger von 2020 freut sich auf das Rennen am Sonntag.

  • Mit dem Zagreb-Debakel hat er abgeschlossen.

Die Vorbereitung auf den Slalom in Adelboden verlief für alle Fahrer nicht besonders optimal. Grund dafür, das Debakel-Rennen in Zagreb, das nach 18 Fahrern abgebrochen wurde. Die Athleten konnten erst am Freitag mit einem Charter-Flug den Weg nach Adelboden auf sich nehmen. Die Vorfreude auf einen Slalom am Chuenisbärgli ist aber so gross, dass der Frust über das Rennen in Kroatien auch schon wieder weg ist. Daniel Yule sagt: «Zagreb war, wie Zagreb eben war. Ich freue mich auf das Heimrennen jetzt.»

Schon bei der Anreise merkte man die Emotionen im Dorf, so Yule. «Es liegt eine gewisse Energie in der Luft. Dazu kommt, dass es eine Winterwunderlandschaft ist. So sollte ein Weltcup-Rennen sein.» Auch wenn man die Fans während des Rennens nicht hört, ist Yule auch aufgrund deren Rückkehr heiss auf den Slalom.

Yule kommt näher an die Topform

Adelboden und Yule – das passt. In den letzten sechs Jahren gab es für den 28-Jährigen immer Platz in den Top 15. 2020 beim letzten Event mit Zuschauerinnen und Zuschauern fuhr er gar zum Sieg. Warum das so ist erklärt er wie folgt: «Es ist eine grosse Herausforderung. Die Strecke ist steil und hat viele Übergänge. Das liegt mir sehr, auch da man ein paar Passagen einfach mit Kopf fahren muss.»

Nach der schwierigen letzten Saison, in der der siebte Platz von Adelboden sein Saison-Bestwert war, fühlt sich Yule wieder besser auf den Skis. «Es geht wieder in die richtige Richtung. Val d’Isére war ein guter Schritt nach vorne. Madonna war nicht gut, aber wir haben viel gelernt. Ich hoffe, ich kann wieder einsteigen, wo ich in Val d’Isére war und nach vorne fahren.» Mittlerweile hat er auch die Erkenntnis, warum es letzte Saison nicht gut funktioniert hat: «Nach schlechten ersten Ergebnissen bin ich mit Frust gefahren. Ich fahre am besten, wenn ich entspannt fahren kann. Ich habe versucht, mit Krampf wieder die Resultate rauszufahren, das geht aber nicht.»

Das Adelboden Slalom-Team

Ramon Zenhäusern, Loïc Meillard, Daniel Yule, Luca Aerni, Tanguy Nef, Sandro Simonet, Marc Rochat, Reto Schmidiger, Noel von Grünigen

My 20 Minuten

Als Mitglied wirst du Teil der 20-Minuten-Community und profitierst täglich von tollen Benefits und exklusiven Wettbewerben!

Deine Meinung

6 Kommentare