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Kriminalität in RioZahl der Raubüberfälle um 34 Prozent gestiegen

Eine Woche vor Olympia-Start beunruhigen neue Zahlen über die Kriminalität im brasilianischen Bundesstaat. In der ersten Jahreshälfte gab es 2470 Morde – 17 Prozent mehr als 2015.

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foa
500'000 Besucher werden erwartet: Das brasilianische Militär patroulliert in Rio de Janeiro. (24. Juli 2016)

500'000 Besucher werden erwartet: Das brasilianische Militär patroulliert in Rio de Janeiro. (24. Juli 2016)

Keystone/Fernando Maia

Die Zahl der Mordtaten im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro ist in der ersten Jahreshälfte um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Wie das Institut für Öffentliche Sicherheit am Freitag mitteilte, gab es von Januar bis Juni 2470 Morde.

Demnach liegt die Zahl aller gewaltsamen Tötungen, also auch durch Beamte bei Polizeieinsätzen, bei über 3000. Die Zahl der Raubüberfälle auf offener Strasse stieg den Angaben zufolge gar um 34 Prozent auf fast 59'000 an. Die Zahlen beziehen sich auf den gesamten Bundesstaat, obwohl der allergrösste Anteil der Straftaten die Metropole Rio de Janeiro sowie deren Vororte betrifft.

Zehntausende Soldaten und Polizisten

In der Stadt beginnen in einer Woche die Olympischen Sommerspiele – etwa 500'000 Besucher werden erwartet. Zehntausende Soldaten und Polizisten sollen während der Spiele für Sicherheit in der für ihre hohe Kriminalität bekannten brasilianischen Metropole sorgen. (foa/sda)

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