Aktualisiert 11.11.2011 08:11

Nach Erdbeben

Zahl der Toten erhöht sich auf 13

Die Türkei ist rund zwei Wochen nach dem verheerenden Erdbeben von einem neuen Beben erschüttert worden. Mehrere Gebäude sind eingestürzt. Die Zahl der Toten hat sich auf 13 erhöht.

Die Zahl der Toten nach dem jüngsten Erdbeben im Osten der Türkei ist am Freitag auf mindestens 13 gestiegen. Zuletzt wurde nach Angaben eines Behördensprechers vom Freitag die Leiche eines Mannes mittleren Alters aus den Trümmern eines eingestürzten Hotels geborgen.

Unter den Toten ist auch ein Mitarbeiter einer japanischen Hilfsorganisation, der die Rettungsarbeiten nach dem schweren Beben von Ende Oktober unterstützte. Das Beben vom Mittwochabend hatte die Stärke 5,6.

Mehr als 800 Einsatzkräfte suchten in den Trümmern nach Überlebenden. 27 Menschen wurden bislang aus den Trümmern gerettet. Der Katastrophenschutz richtete eine Luftbrücke ein. 23 Flugzeuge lieferten Hilfspersonal und Material in die Region.

Erdbeben erschüttert die Türkei

Hotels eingestürzt

Wie der türkische Vize-Ministerpräsident Besir Atalay bei einem Besuch vor Ort erklärte, standen 23 der 25 eingestürzten Gebäude bereits seit dem schweren Beben am 23. Oktober leer.

Nach über 30 Stunden gerettet

Die Rettungsarbeiten konzentrierten sich daher auf zwei zerstörte Hotels. Eines davon soll laut einem Bericht des Fernsehsenders NTV vor allem von Journalisten und Mitarbeitern der Hilfsorganisation Roter Halbmond bewohnt gewesen sein.

Fieberhafte Suche nach Verschütteten

Unklar war, wie viele Menschen noch unter den Trümmern sein könnten. Nach unbestätigten Berichten war von mindestens 100 Verschütteten die Rede.

Die US-Erdbebenwarte gab die Stärke der Erdstösse vom Mittwoch zuletzt mit 5,6 an, zeitweise war von 5,7 die Rede. Das Epizentrum lag nach Behördenangaben im Bezirk Edremit rund 15 Kilometer von der Provinz Van entfernt.

Seit dem Beben am 23. Oktober, bei dem mehr als 600 Menschen starben, leben tausende Menschen unter schwierigen Wetterbedingungen in Zelten. Für Freitag sagten Meteorologen Schnee in Van voraus. (sda/dapd)

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