Basler Hunde: Zahme Lunas, wilde Rambos
Aktualisiert

Basler HundeZahme Lunas, wilde Rambos

Gar nicht auf den Hund gekommen: Eine Statistik zeigt, dass immer weniger Fifis und Bellos in Basel leben – darunter jedoch 115 von potenziell gefährlichen Rassen.

von
Anna Luethi

Das Statistische Amt des Kantons Basel-Stadt hat die Hunde statistisch genau unter die Lupe genommen – und Erstaunliches herausgefunden: so etwa, dass die Hunde in Bettingen mit einer Fläche von satten fünf Fussballfeldern pro Tier das grösste Revier haben. Von total 4974 Tieren leben 784 in Riehen, in der Kleinbasler Altstadt lediglich 55.

«Wir haben zum ersten Mal spezifisch nach Quartieren untersucht», sagt Ulrich Gräf vom Statistischen Amt. Deshalb seien keine Rückschlüsse auf Veränderungen möglich. Klar ist aber: Die Zahl der Hunde nimmt stetig ab – vor zehn Jahren lebten noch 200 Tiere mehr in der Stadt.

Beliebteste Rasse ist der Labrador mit 255 Exemplaren. Zum ersten Mal wurde auch nach potenziell gefährlichen Arten wie Bullterrier, Rottweiler und Co. aufgeschlüsselt: Diese machen 2,3 Prozent der Hundebevölkerung aus. Sie leben vor allem im Klybeck, in Riehen und im St. Johann. Bei den beliebtesten Namen rangiert Luna mit 50 Nennungen ganz oben, gefolgt von Cindy, Lucky, Rocky und Gina. «Die Basler Hunde tragen insgesamt 2500 verschiedene Namen», so Gräf. Bei «Kampfhunden» ist der Name Rambo im Trend.

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