Covid-19: Zehn Impfstoffe kommen für die Schweiz in Frage
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Covid-19Zehn Impfstoffe kommen für die Schweiz in Frage

Das BAG arbeitet laut eigenen Aussagen intensiv an der Suche nach einem Impfstoff. Derzeit kommen zehn Kandidaten in Frage.

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Sucht einen Impfstoff: Nora Kronig, Leiterin Internationales beim BAG.

Sucht einen Impfstoff: Nora Kronig, Leiterin Internationales beim BAG.

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Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG arbeitet daran, die Infrastruktur für Import und Lagerung bereit zu stellen.

Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG arbeitet daran, die Infrastruktur für Import und Lagerung bereit zu stellen.

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Das BAG verfolge mehrere Strategien bei der Impfstoffbeschaffung, sagten die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz.

Das BAG verfolge mehrere Strategien bei der Impfstoffbeschaffung, sagten die Verantwortlichen bei einer Pressekonferenz.

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Darum gehts

  • Das BAG sucht nach einem Impfstoff.
  • Zehn Stoffe kommen dafür in Frage.
  • Bei einem Unternehmen wurden bereits Impfstoff vorbestellt.

«Wir arbeiten intensiv daran, einen Impfstoff zu bekommen», sagte Nora Kronig, Leiterin Abteilung Internationales beim Bundesamt für Gesundheit (BAG), am Freitag vor den Medien.

Man habe schon im Frühling damit begonnen, sich um einen Impfstoff zu bemühen. Das Ziel der Schweiz sei es, dazu beizutragen, dass schnell ein Impfstoff entwickelt werde, auf den die Schweiz Zugriff habe und der gerecht global verteilt werde.

Das BAG verfolge mehrere Strategien bei der Impfstoffbeschaffung, sagte Kronig: Erstens direkte Beschaffung beim Privatsektor, zweitens enger Kontakt mit der EU und den Nachbarstaaten und drittens ein starkes Engagement auf der mulitlateralen Ebene.

Vertrag mit Moderna

Derzeit kämen zehn Impfstoffe, die in der Entwicklung seien, für die Schweiz in Frage. So habe die Schweiz etwa mit dem Biotechunternehmen Moderna einen Vertrag unterzeichnet. Beim Biotechunternehmen Covax habe man für 20 Prozent der Bevölkerung Impfstoff vorbestellt, sagte Kronig weiter.

Laut Virginie Masserey, Leiterin Sektion Infektionskontrolle beim BAG, sind auch Vorbereitungen getroffen worden, um abzuklären, wie der Impfstoff importiert und aufbewahrt werden könnte.

Dann gehe es schliesslich darum zu entscheiden, wer wann eine Impfung erhalte. Hier arbeite man eng mit den Kantonen zusammen. Es werde jedoch keinen Impfzwang geben. «Jeder und jede soll selbst entscheiden, ob er oder sie geimpft werden will.» Ein Impfszenario werde in den nächsten Monaten mit den Kantonen ausgearbeitet.

(SDA)

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