Aktualisiert 07.06.2007 05:53

Zehn Millionen Dollar für Verrat

Geldübergabe wie in einem Agenten-Thriller: Die USA haben vier philippinischen Informanten zehn Millionen Dollar in fünf schwarzen Aktenkoffern überreicht.

Deren Hinweise hatten zur Tötung des Anführers der Rebellenorganisation Abu Sayyaf und seines mutmasslichen Nachfolgers geführt.

Vertreter der US-Botschaft in Manila übergaben ihnen das Geld in fünf Koffern. Die Informanten trugen Masken, um ihre Identität zu schützen.

Der Abu-Sayyaf-Anführer Khaddafy Janjalani war im September vorigen Jahres bei einem Gefecht mit Regierungssoldaten erschossen worden. Sein mutmasslicher Nachfolger Abu Sulaiman wurde im Januar getötet. Dies galt als grosser Erfolg im Kampf gegen die mit der Terrororganisation Al Kaida kooperierende Gruppe, die für zahlreiche Entführungen und Morde verantwortlich gemacht wird.

Im April 2000 verschleppte ein Abu-Sayyaf-Kommando 21 Touristen von der malaysischen Ferieninsel Sipadan nach Jolo. Unter ihnen war auch die deutsche Familie Wallert. (dapd)

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