Sprayattacke auf Voliere: Zehn Vögel verendeten
Aktualisiert

Sprayattacke auf VoliereZehn Vögel verendeten

Vandalen haben in Worb eine Voliere mit Spraydosen attackiert. Zehn Kanarienvögel und Wellensittiche starben.

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Alessandro Meocci/Lorenz Hanselmann

Roland Schmutz kann es immer noch nicht fassen. Als der Betreuer der Voliere beim Schwimmbad Worb vorletzten Samstag nach seinen Vögeln sehen wollte, lagen zehn von ihnen regungslos am Boden. «Sie waren zum Teil mit roter Farbe verschmiert», so Schmutz. «Auch das Gitter war rot.» Für Schmutz war sofort klar: Hier haben Vandalen seinen Kanarienvögeln und Wellensittichen mit einer Spraydose den Garaus gemacht. Weitere Vögel hätten sich das Genick gebrochen, als sie panisch vor der Sprayattacke flüchteten.

Schmutz verdächtigt Jugendliche im Dorf: «Die Gegend rund um die Voliere ist abends ein Treffpunkt von Jugendlichen geworden.» Er hat Anzeige gegen unbekannt eingereicht. Die Gemeinde zeigt sich schockiert: «Ich verurteile diesen dummen Vandalenakt aufs Schärfste», sagt Gemeinderat Jürg Kaufmann (SP) gegenüber www.bern-ost.ch. Polizei und Sicherheitsleute sollen den Volierenweg nun öfter abgehen. Auch eine Videoüberwachung wird ins Auge gefasst. Denn bereits im Februar hatten Vandalen die Voliere heimgesucht: Sie schnitten das Gitter auf und liessen rund 20 Vögel mitgehen.

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