Zeigt her Eure Füsse
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Zeigt her Eure Füsse

Ein halbes Jahr lang waren sie eingeengt und unbeachtet. Nun ist es Zeit, sie rauszulassen und zu pflegen: Die Füsse.

Sommerzeit, Füssezeit. Fusspflege ist angesagt, und zwar ein Mal die Woche. Sie werden sich nicht bloss besser fühlen, Sie tun auch Ihrer Umwelt einen Gefallen, wenn Sie mit gepflegten Füssen auftreten.

Ein Fussbad entspannt, reinigt und pflegt gleichzeitig. Zusätze von ätherischen Ölen aus Lavendel oder Thymian haben einen erfrischenden, belebenden Effekt. Damit die Haut nicht aufquillt, sondern nur die obersten Verhornungen erweicht werden, sollte es nicht länger als fünf Minuten dauern.

Trocknen Sie anschliessend die Füsse gut ab, auch zwischen den Zehen. Jetzt lässt sich die Hornhaut mit einem Bimsstein entfernen. Finger weg von Nagelschere und Rasierklinge!

Die Fussnägel dürfen Sie keinesfalls rund abschneiden (oder feilen) sondern immer gerade. Der Nagel soll nicht kürzer sein als die Zehenkuppe. Spitze Ecken werden mit einer Feile leicht abgerundet, sie wachsen sonst schnell ein. Und dies ist sehr schmerzhaft. Mit einem Rosenholzstäbchen oder einem Wattestäbchen wird die weiche Nagelhaut zum Schluss vorsichtig zurückgeschoben.

Vor dem Eincremen die Fusshaut mit einer weichen Körperbürste sanft abbürsten - so werden lose Hornschüppchen schonend entfernt.

Die tägliche Creme-Massage spendet intensive Feuchtigkeit, pflegt die Füsse und macht sie glatt und geschmeidig. Eine haselnussgrosse Portion Fusscreme mit kleinen Kreisen und leichtem Druck von Fussrücken und Fusssohle zu den Zehen hin einmassieren.

Als Pflege-Special für trockene Fusshaut empfiehlt sich ein Creme-Schuh: Tragen Sie die Fusscreme in Form eines Schuhs bis zu den Knöcheln dick auf und lassen Sie die Creme-Maske zehn Minuten einwirken. Reste mit einem Kosmetiktuch abnehmen bzw. einmassieren.

Nun kommt der Nagellack an die Reihe (Männer dürfen hier aufhören zu lesen...). Verwenden Sie Zehenspreizer, damit sich die frischlackierten Nägel nicht berühren.

Zur Erfrischung eignet sich ein desodorierendes Fussspray.

In neuen Sandaletten oder barfuss in der Badi ziehen gepflegte Füsse so manchen bewundernden Blick auf sich.

Das tut auch noch gut:

Regelmässig barfuss laufen: Fühlt sich gut an und tut gut. Es fördert die Durchblutung. Wer barfuss über Gras oder Sand geht, stimuliert zusätzlich die Reflexzonen in den Fusssohlen und sorgt für Entspannung der Fussmuskulatur.

Regelmässiges Gehen (z. B. Treppen steigen, walken oder spazieren gehen) kräftigt Bein- und Fussmuskulatur - und verbessert zusätzlich Ihre Kondition.

Fussmatten: Wer mag, kann sich schon morgens unter der Dusche eine angenehme Fussmassage gönnen: Stellen Sie sich auf eine spezielle Fuss-Massagematte mit Gumminoppen - das stimuliert die Fussreflexzonen und fördert die Durchblutung.

Mal wieder mit dem Fuss fassen: Fussgymnastik zwischendurch ist ein Kinderspiel, man muss nur regelmässig dran denken: Greifübungen (Stifte, Murmeln, Handtuch) erhalten die Beweglichkeit. Praktisch für zwischendurch - auch im Büro - ist ein Massageroller oder Igelball: Bewegen Sie Ihre Füsse darauf einige Minuten hin und her. Das kurbelt die Durchblutung an und entspannt.

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