Aktualisiert

Voll RetroZeitreise nach Pjöngjang

Aktuelle Bilder zeigen: Sixties-Design scheint in Nordkorea der letzte Schrei zu sein. Harmonisch kombiniert mit jeder Menge Agitprop. Ein nicht ganz ernst gemeinter Augenschein.

von
kmo

Anlässlich des 100. Geburtstags von Nordkoreas Staatsgründer Kim Il-Sung lud der aktuelle Machthaber Kim Jong-Un Medienleute aus aller Welt zu einer mehrtägigen, geführten Pressereise ein. Dabei entstand eine Unmenge von Bildern aus einem Land, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint.

Sixties-Design trifft auf Agitprop

Zu sehen sind Räume im Sechzigerjahre-Stil und Design, wie wir es aus den Science-Fiction-Filmen aus dieser Zeit kennen. Dazu gesellen Sozialistischer Realismus und natürlich Agitprop. Ein Mix, der verblüffend modern wirkt, wie obige Bildstrecke zeigt.

Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Nordkorea ein völlig isoliertes Land ist, das von einem privilegierten Regime mit eiserner Hand geführt wird. Um den Staatsgründer und seine Nachfahren wird ein gigantischer Personenkult betrieben. Laut Menschenrechtsorganisationen sitzen über 150 000 Menschen als politische Gefangene in Straflagern. Das Volk leidet seit Jahren unter Hunger und bitterer Armut.

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