Zensurbehörde: «Dämonen sind echt»
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Zensurbehörde: «Dämonen sind echt»

Armer Keanu Reeves – der Hollywood-Beau hätte so gerne eine Fortsetzung seines Mystery-Thrillers «Constantine» gedreht, doch die US-Filmzensurbehörde machte ihm einen Strich durch die Rechnung. Letztere fürchtet sich nämlich vor realen Dämonen.

Ursprünglich war eine Fortsetzung von «Constantine» aus dem Jahr 2005 geplant. Doch die Motion Picture Association of America, welche die Altersfreigabe für Filme definiert, hat diesen Plänen ein Ende bereitet, wie der Onlinedienst «Viply» berichtet. Die Zensurbehörde hat nämlich dem zweiten Teil ein 'R-Rating' verpasst - für Jugendliche unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen geeignet. Für die Kinokasse ein gewaltiges Handicap, sind doch gerade Teenies bei solchen Blockbustern das Zielpublikum.

Interessant ist die Begründung der Motion Picture Association. Keanu Reeves, der den Exorzisten John Constantine spielt, erklärt: «Das R-Rating, das der Film bekam, killte die Pläne. Du kannst Dir in 'Lord of the Rings' ansehen, wie Kobolde und so weiter in der Luft zerfetzt werden, überall Blut – wir haben nicht mal Blut in 'Constantine'. Das haben wir auch den Rating-Bossen gesagt. Und wisst Ihr, was zurück kam? 'Kobolde sind nicht echt. Dämonen sind echt, also kann man so etwas nicht ohne weiteres zeigen.' Ja, das deprimiert mich wirklich ein bisschen, denn es hat mir echt Spass gemacht, die Rolle zu spielen.»

Fragt sich nur, was mehr deprimiert: Dass Keanu keine Fortsetzung bekommt oder dass hochbezahlte Film-Bosse an Dämonen glauben?

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