Rothenburg LU: Zentralschweizer haben jetzt ihre eigene Mega-Ikea
Aktualisiert

Rothenburg LUZentralschweizer haben jetzt ihre eigene Mega-Ikea

Tausende Stammkunden haben gestern die neue Ikea in Rothenburg gestürmt. Für Kritik sorgte dabei die beschwerliche Anreise mit dem Bus.

von
Stefanie Nopper
Bereits am frühen Morgen standen Ikea-Fans gestern Schlange vor dem neuen Einrichtungshaus in Rothenburg. (Fotos: Nop)

Bereits am frühen Morgen standen Ikea-Fans gestern Schlange vor dem neuen Einrichtungshaus in Rothenburg. (Fotos: Nop)

Fähnchenschwingend und jubelnd wurden gestern die Stammkunden von den Ikea-Mitarbeitern in der neuen Filiale in Rothenburg begrüsst, der zweitgrössten in der Schweiz. Vor der heutigen offiziellen Eröffnung konnten geladene Ikea-Family-Mitglieder das Einrichtungshaus erstmals exklusiv in Beschlag nehmen. Schon am frühen Morgen standen die ­ersten Neugierigen Schlange.

«Endlich gibt es eine Ikea in der Region – jetzt muss ich nicht mehr so weit fahren», freut sich die 33-jährige Monika Hummel aus Altishofen, die zu den ersten Besuchern gehörte. Bis Ladenschluss zählten die Verantwortlichen über 8000 Kunden. In den nächsten Tagen locken grosse Aktionsrabatte. «Es gibt für alle Kunden bis zu 50 Prozent Rabatt auf ausgewählten Artikeln», so Einrichtungshaus-Chefin Rita Zicola.

Nebst vielen Komplimenten für die jüngste Ikea-Filiale hagelte es auch Kritik. So sorgt die Anreise mit der Buslinie 13, die alle 30 Minuten fährt, für Unmut. «Das Umsteigen bei der Station Wahligen auf den ­Shuttlebus ist umständlich – künftig werde ich wohl mit dem Auto anreisen», sagte etwa Petra Willi (45) aus Rain. Martin Senn, Geschäftsführer der zuständigen Auto AG Rothenburg, verspricht: «Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember gibt es im 15-Minuten-Takt eine direkte Verbindung zur Ikea.»

Deine Meinung