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Bisher tiefstes KontrollschildZH 499 geht für 52’000 Franken an neuen Besitzer

Mit der Auktion von ZH 499 sind 52’000 Franken in die Staatskasse geflossen. Jährlich kommen so rund 3,5 Millionen Franken zusammen.

von
Lynn Sachs
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Der Sicherheitsdirektor Mario Fehr erwartete ein Zuschlag von über 50’000 Franken.

Der Sicherheitsdirektor Mario Fehr erwartete ein Zuschlag von über 50’000 Franken.

Nun sind es 52’000 Franken geworden. 

Nun sind es 52’000 Franken geworden.

Getty Images/iStockphoto

Darum gehts

  • Seit dem 26. November konnte man für das Kennzeichen ZH 499 bieten.

  • Es ist das bisher tiefste Kontrollschild, das je versteigert wurde.

  • Die Nummer ging für 52’000 Franken über den Tisch.

Während einer Woche konnten die Zürcher Autofans für das Kontrollschild ZH 499 bieten. Es ist die tiefste Zürcher Autonummer, die je versteigert wurde. Am frühen Abend lag der Preis noch bei knapp 30’000 Franken. Am Donnerstag kurz nach 19.30 Uhr war dann Schluss. Über zehn Interessierte haben mitgeboten. Für 52’000 Franken ging die Nummer dann an den Meistbietenden.

Das höchste Gebot konnte den Zürcher Auktionsrekord aber nicht knacken. 2018 bezahlte eine Person beachtliche 152’400 Franken für das Kennzeichen ZH 987. Der Schweizer Rekord liegt bei 233’000 Franken für ZG 10. Den Rekord mit 160'100 Franken hielt bis dahin VS 1. Die Schätzung von Sicherheitsdirektor Mario Fehr wurde knapp übertroffen. Er erwartete, dass das Schild für über 50’000 Franken versteigert wird.

Seit 1995 versteigert der Kanton Zürich Auto- und Motorradkennzeichen. Erst seit 2018 sind auch dreistellige Nummern zu haben. Autofans zahlen jährlich rund 3,5 Millionen Franken für tiefe und besondere Kontrollschilder. Die Auktionseinnahmen fliessen in die Staatskasse.

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