Zibelemärit: Das Geschäft harzte
Aktualisiert

Zibelemärit: Das Geschäft harzte

Knapp 60 Tonnen Zwiebeln standen am Zibelemärit zum Verkauf. Aber obwohl mehr Touristen nach Bern kamen, blieben viele Marktleute auf ihren Zwiebelzöpfen sitzen.

«Um diese Zeit waren wir in anderen Jahren restlos ausverkauft», klagt Barbara Scheidegger aus Oberscherli. Um 15 Uhr türmten sich gestern an ihrem Stand noch über hundert Zwiebelzöpfe. «Die kriegen wir wohl nicht mehr los», sagt Scheidegger. So ging es gestern den meisten Marktleuten: «Der Zwiebelverkauf harzt», sagt Walter Niklaus aus Müntschemier. «Die Leute schauen zuerst auf den Preis», sagt Marie Schumacher-Niklaus aus Treiten. Und das, obwohl der Zibelemärit heuer gut besucht war: Elf Cars mehr als im Vorjahr brachten Besucher aus dem In- und Ausland nach Bern. Die Marktleute sehen den Grund für die schlechten Verkäufe in der Tatsache, dass noch nicht Zahltag war.

Ansonsten verlief der Zibelemärit ruhig. Fünf Kinder gingen verloren – die Stapo konnte sie aber den Eltern zurückbringen. Bis kurz vor sieben Uhr wurden sieben Diebstähle gemeldet.

Denise Schneitter

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