Aktualisiert 27.10.2009 13:02

KreuzlingenZollhund erschnüffelt Banknoten

Ein Bargeld-Spürhund des deutschen Zolls hat unter der Reserverad-Abdeckung eines aus der Schweiz kommenden Autos 26 000 Euro entdeckt.

Die Zöllner hatten am vergangenen Donnerstag am Grenzübergang Kreuzlingen/Konstanz bei einem 62-jährigen Slowenen einen Auszahlungsbeleg einer Schweizer Bank über 26 000 Euro gefunden und ihn deshalb nach dem Geld gefragt. Er behauptete, es habe den Betrag seiner in der Schweiz lebenden Tochter geschenkt.

Der auf das Aufspüren von Banknoten trainierte Zollhund strafte diese Behauptung dann Lügen: Er führte die Zöllner zu drei Geld-Couverts in einer Plastiktüte. Der Mann musste 2400 Euro für die zu erwartende Busse hinterlegen, bevor er weiterreisen durfte.

Beim Überschreiten der EU-Aussengrenze müssen Bargeld und Wertpapiere im Wert ab 10 000 Euro dem Zoll gemeldet werden. Die Mitnahme ist nicht abgabenpflichtig. Die Anmeldung soll der Bekämpfung der Geldwäsche und der Steuerhinterziehung bzw. des Steuerbetrugs dienen.

(sda)

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