Umzug mit acht Beinen: Zolli-Vogelspinne krabbelt in neuem Zuhause

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Umzug mit acht BeinenZolli-Vogelspinne krabbelt in neuem Zuhause

Zolli-Besucher können im neu eingerichteten Terrarium 61 im Vivarium des Basler Zoos eine Weissknie-Vogelspinne betrachten.

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Seit neustem können die Besucher des Basler Zollis den haarigen Achtbeiner in seinem neuen Zuhause beobachten. Dass sich viele Menschen vor den Vogelspinnen ekeln, ist laut Zolli-Mitteilung unnötig, denn die Tiere seien hochinteressant und bei freundlicher Behandlung fast völlig ungefährlich.

Dennoch sind die Beissklauen - mit denen die Vogelspinnen ihre Beute erlegen - etwas furchterregend. Dabei dringt Gift in die Wunden ihrer Opfer, das den Körper zersetzt. Für uns Menschen allerdings ist dieses Gift nicht gefährlich, lediglich schmerzhaft, versichern die Zolli-Verantwortlichen.

Eine haarige Angelegenheit

Neben den acht Beinen besitzen Vogelspinnen zusätzlich acht kleinen Augen, mit denen sie sehr gut sehen und die kleinsten Bewegungen in ihrer Umgebung wahrnehmen können. Die wichtigsten Sinnesorgane sind jedoch ihre Haare:

Es gibt Tasthaare – Haare zum Hören, zum Riechen und Haare zum Schmecken.

Auf dem Hinterleib besitzen die Tiere sogenannte Brenn- oder Reizhaare. Wenn sie sich bedroht fühlen, schleudern sie diese auf ihre Gegner. Gelangen solche Haare in die Augen oder auf Haut und Schleimhäute, verursachen sie auch beim Menschen schmerzhafte, entzündliche Reaktionen.

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