Marius II: Zoo sagt Giraffen-Hinrichtung ab
Aktualisiert

Marius IIZoo sagt Giraffen-Hinrichtung ab

Der Bulle muss das Schicksal seines Namensvetters nicht teilen. Marius II darf weiterleben.

von
cho

Gute Nachrichten für Tierfreunde: Die dänische Giraffe Marius II wird nicht getötet. Dies bestätigte ein Sprecher des Jylland Park Zoos gegenüber der «Bild». Eine Tötung sei nie Thema gewesen: «Es gibt keinen solchen Plan, es hat ihn auch nie gegeben.»

Marius II stand auf der Abschussliste, weil er gemäss der britischen Zeitung «The Guardian» nicht zuchtgeeignet ist. Wegen Inzestgefahr darf sein Erbgut nicht an andere Giraffen des Zuchtprogrammes weitergegeben werden. Der Giraffen-Bulle teilt sich sein Gehege zurzeit mit einem anderen Giraffen-Männchen.

Marius I öffentlich hingerichtet

Erst am Sonntag war in einem anderen dänischen Zoo eine Giraffe – die ebenfalls Marius hiess– getötet worden. Wie Marius II war die junge Giraffe kerngesund gewesen. Der Zoo hatte sie wegen Inzuchtgefahr töten lassen. Anschliessend wurde das Tier öffentlich seziert und an Raubtiere verfüttert. Die Hinrichtung sorgte international für Schlagzeilen. Tierschützer auf der ganzen Welt protestierten gegen das Vorgehen, einige verlangten gar die Schliessung des Zoos.

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