Exotischer Vogel auf der Flucht: Zoo sucht über Facebook nach vermisstem Pelikan
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Exotischer Vogel auf der FluchtZoo sucht über Facebook nach vermisstem Pelikan

Mithilfe sozialer Medien sucht ein österreichischer Zoo einen exotischen Pelikan, der sich zurzeit in München aufhält.

von
fss
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Der Bayrische Landesverband für Vogelschutz sucht über Facebook einen vermissten Rosapelikan.

Der Bayrische Landesverband für Vogelschutz sucht über Facebook einen vermissten Rosapelikan.

Facebook/LBV
Ein Fangversuch der Berufsfeuerwehr München scheiterte.

Ein Fangversuch der Berufsfeuerwehr München scheiterte.

Berufsfeuerwehr München
Der Pelikan bewegt sich entlang der Isar.

Der Pelikan bewegt sich entlang der Isar.

Facebook

Seit gut einer Woche bewegt sich ein Rosapelikan in der Nähe von München fort. Eine Seltenheit, da diese Art eigentlich in Afrika, Asien und Südosteuropa beheimatet ist. Der Vogel gilt als nicht überlebensfähig im kalten Münchner Winter. Nun ist klar: Er stammt aus einem Raritätenzoo in Österreich.

Mithilfe sozialer Medien versuchen die Besitzer des Zoos in Zusammenarbeit mit dem Landesbund für Vogelschutz in Bayern (LBV), das Tier einzufangen.

Wie der LBV auf Facebook mitteilt, wird der Vogel seit gut einem Monat vermisst. «Man hielt ihn für tot, weil er nie gelernt hat, selbstständig Fische zu fangen.» Trotzdem schaffte es der Rosapelikan, mehrere Wochen zu überleben. «Ein Rätsel für alle Beteiligten.»

Der LBV geht nun den Hinweisen der Facebook-User nach. Immer mehr Nutzer schreiben von Sichtungen des exotischen Gastes. Er bewegt sich entlang der Isar, des Münchner Hausflusses.

Die Feuerwehr versuchte bereits, das Tier wieder einzufangen, doch die Aktion ging schief. Die Berufsfeuerwehr schreibt: «Wir hams ja versucht! Bei unserem Einfangversuch hat der Vogel schnell das Weite gesucht – damit war für uns der Einsatz beendet.»

Der LBV möchte dem Tier, das bisher ohne Namen durchs Leben ging, einen besseren Spitznamen als «Isar-Pelikan» bescheren. Der Verband sucht neue Namen. Einige Vorschläge kamen bereits zusammen. Sie lauten: Houdini, Isario, Gustl oder Anton aus Tirol.

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