Aktualisiert 02.01.2015 18:24

NLAZSC bezwingt Ambri zum Jahresauftakt

Die erste NLA-Partie des neuen Jahres gewinnen die ZSC Lions problemlos. Gegen Ambri-Piotta genügt den Lions ein starkes zweites Drittel zum 3:1-Sieg.

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Freitag, 2. JanuarLausanne und Bern schenken sich nichts. Hier kämpft Ralph Stalder mit Philippe Furrer und Byron Ritchie vom SCB um die Scheibe.

Freitag, 2. JanuarLausanne und Bern schenken sich nichts. Hier kämpft Ralph Stalder mit Philippe Furrer und Byron Ritchie vom SCB um die Scheibe.

Keystone/Jean-christophe Bott
In der regulären Spielzeit fallen nur im ersten Drittel Tore. Danach bleiben beide Teams bis ins Penaltyschiessen ohne weiteren Treffer.

In der regulären Spielzeit fallen nur im ersten Drittel Tore. Danach bleiben beide Teams bis ins Penaltyschiessen ohne weiteren Treffer.

Keystone/Jean-christophe Bott
Am Ende dürfen aber die Waadtländer jubeln. Lausanne bezwingt die Mutzen nach Penaltyschiessen 3:2.

Am Ende dürfen aber die Waadtländer jubeln. Lausanne bezwingt die Mutzen nach Penaltyschiessen 3:2.

Keystone/Jean-christophe Bott

20 Minuten lang vermochte Ambri entgegen zu halten, dann war es ausgerechnet Roman Wick, der im zum dritten Mal ausverkauften Hallenstadion das für ihn persönlich erlösende erste NLA-Tor des neuen Jahres erzielte. Der PostFinance-Topskorer der Zürcher hatte davor zehn NLA-Partien auf seinen 13. Saisontreffer warten müssen - ein für den treffsicheren Stürmer schon fast unendlich lange Durststrecke.

Mit dem Führungstreffer nahm die Angriffsmaschinerie der Zürcher (vorübergehend) Fahrt auf; bis in die 32. Minute erhöhten die Verteidiger Marc-André Bergeron und Severin Blindenbacher mit zwei Weitschüssen in Überzahl auf 3:0. Zwar verkürzten die Tessiner nur 59 Sekunden nach dem dritten Gegentreffer durch den ersten Saisontreffer von Verteidiger Marc Grieder auf 1:3, zumindest die Vorentscheidung jedoch war nach Spielmitte bereits gefallen.

Ambri mit Zugs Hauser im Tor

Ambri besass im letzten Drittel zwar noch einige (Powerplay-)Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, Zählbares schaute für die am Strich um den Anschluss kämpfenden Leventiner nicht mehr heraus. Die ZSC Lions, bei denen der schwedische Verteidiger Henrik Tallinder (mit einer unauffälligen Leistung) debütierte, beschränkten sich erfolgreich darauf, den Vorsprung über die Zeit zu schaukeln.

Auch bei Ambri gab es ein Debüt, und zwar auf der Position des Torhüters. Weil Sandro Zurkirchen und Michael Flückiger noch immer verletzt sind, hütete gegen die Lions Zugs Ersatzgoalie Gianluca Hauser das Tor.

ZSC Lions - Ambri-Piotta 3:1 (0:0, 3:1, 0:0)

11'200 Zuschauer (ausverkauft). - SR Küng/Massy, Borga/Kaderli. -

Tore: 23. Wick (Seger, Schnyder) 1:0. 28. Bergeron (Shannon, Nilsson/Ausschluss Trunz) 2:0. 32. (31:27) Blindenbacher (Fritsche, Schäppi/Ausschluss Bianchi) 3:0. 33. (32:26) Grieder (Aucoin, Pestoni) 3:1. -

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. -

PostFinance-Topskorer: Wick; Giroux.

ZSC Lions: Boltshauser; Blindenbacher, Tallinder; Stoffel, Bergeron; Seger, Schnyder; Blatter; Baltisberger, Shannon, Wick; Künzle, Keller, Nilsson; Bärtschi, Trachsler, Neuenschwander; Fritsche, Senteler, Schäppi.

Ambri-Piotta: Hauser; Zgraggen, Bouillon; Birbaum, Kobach; Trunz, Sidler; Gautschi, Grieder; Steiner, Hall, Lauper; Pestoni, Aucoin, Giroux; Duca, Schlagenhauf, Dostoinow; Lhotak, Lüthi, Bianchi.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Geering, Cunti, Flüeler, Bastl, Smith, Tabacek (alle verletzt), Siegenthaler und Malgin (beide U20-WM), Ambri-Piotta ohne O'Byrne, Grassi, Zurkirchen, Flückiger, (alle verletzt), Chavaillaz (krank) und Fuchs (U20-WM). ZSC Lions von 39:58 bis 40:00 ohne Torhüter. Ambri ab 58:55 ohne Torhüter.

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