National League A: ZSC Lions entscheiden Zürcher-Derby für sich
Aktualisiert

National League AZSC Lions entscheiden Zürcher-Derby für sich

Die ZSC Lions unterstrichen im Zürcher NLA-Spitzenkampf mit einem 3:2-Sieg bei den Kloten Flyers die kantonale und nationale Vormachtstellung. Ausgerechnet der langjährige Kloten-Stürmer Cyrill Bühler erzielte in der 47. Minute den Siegtreffer für den Meister.

Der SC Bern revanchierte sich für das 1:6-Debakel im Kantonsderby vom letzten Samstag gegen Aufsteiger Biel erfolgreich. Beim 10:2-«Stängeli» zeichnete sich der kanadische Stürmer Martin Gelinas als vierfacher Torschütze aus.

Punktgleich mit dem SCB festigte der HC Davos seinen vierten Tabellenplatz. Die Bündner bezwangen die SCL Tigers mit 5:3. Heimsiege feierten auch der HC Lugano (2:1 gegen Genève-Servette) und Fribourg-Gottéron (3:2 gegen Ambri-Piotta).

Im Duell zwischen dem vorherigen Tabellen-Vorletzen EV Zug und Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers setzten sich die Innerschweizer deutlich mit 4:1 durch. Die Zuger verbesserten sich dadurch auf Platz 9. Allerdings beträgt der Rückstand der Zentralschweizer auf Rang 8 (Fribourg-Gottéron) bereits fünf Pluspunkte.

Ausgerechnet Bühler entschied Spitzenkampf

Ausgerechnet ZSC-Stürmer Cyrill Bühler entschied das Zürcher Derby und damit den NLA-Spitzenkampf in Kloten. Der bis zu Saisonbeginn in der Nationalliga A ausschliesslich für die Flyers stürmende Bühler sorgte in der 47. Minute für den 3:2-Siegtreffer.

Die abgeklärterten und defensiv soliden Lions vermochten im Mitteldrittel die Partie nach einem 0:1-Rückstand zu wenden. Dabei profitierte ZSC-Nationalverteidiger Severin Blindenbacher bei seinem Powerplay-Treffer zum 2:1 (38.) von einem Lapsus von Klotens Nationalkeeper Ronnie Rüeger, der die Scheibe mit seiner Fanghand nur unzureichend stoppte. ZSC-Coach Sean Simpson sprach hinterher von einer «cleveren und systemtreuen Vorstellung» seines Teams.

Ein eindrucksvolles Kontertor durch Marcel Jenni in Unterzahl zum 2:2 zum Ende des Mitteldrittels eröffnete Kloten zwischenzeitlich nochmals die Möglichkeit zum Sieg. Einen möglichen Sieg verspielten die Zürcher Unterländer aber vielmehr nach der früher Führung durch Félicien Du Bois (6.). Frédéric Rothen, der im Finish des Startdrittels von ZSC-Goalie Ari Sulander gestoppt wurde, und Tommi Santala mit einem Pfostenschuss unmittelbar vor dem ZSC-Ausgleich zum 1:1-Ausgleich durch Ryan Gardner, vergaben die besten Klotener Möglichkeiten zum 2:0.

Gardners Ausgleichstreffer war bereits das NLA-Saisontor Nummer 16 des neuen Schweizer Nationalstürmers. Verteidiger Blindenbacher trug den NLA-Saisontreffer Nummer 10 zum Erfolg bei.

Biel kassiert «Stängeli» in Bern

Dem SC Bern glückte die Revanche für die Blamage vom letzten Samstag in Biel eindrucksvoll. Die Berner gewannen mit 10:2 sogar noch höher, als sie vor sechs Tagen verloren hatten (1:6).

Die Entscheidung fiel früh. Bern führte nach neun Minuten 3:0 und bei Spielmitte schon 6:1. Biels Goalie Pascal Caminada liess im ersten Abschnitt vier der ersten zehn Schüsse passieren. Vier Tore erzielte Bern im Powerplay; das siegsichernde 3:0 in der 10. Minute durch Travis Roche resultierte sogar während einer doppelten Überzahl. Martin Gelinas erzielte vier Tore und ein Assist. Nur Jeff Toms und Erik Westrum markierten diese Saison auch schon vier Goals in einem Spiel.

Davos im Spargang zum Dreier

Der HC Davos führte gegen Langnau nach zehn Minuten 3:0, schaltete daraufhin mehr als einen Gang zurück, wurde für die Nonchalance aber nicht bestraft. Davos setzte sich mit 5:3 durch.

Viel fehlte aber nicht zu einer wundersamen Wende. Aus dem 0:3 machten die Langnauer ein 2:3; in der 47. Minute verpasste Michel Zeiter bei einem Pfostenschuss den Ausgleich nur um Millimeter. Dario Bürgler beruhigte mit seinem zweiten Tor und dem 4:2 in der 54. Minute das Geschehen wieder. Die letzten beiden Treffer fielen erst in den letzten 18 Sekunden. 90 Sekunden vor Schluss hatten die SCL Tigers den Torhüter durch einen zusätzlichen Stürmer ersetzt.

Beim HC Davos gelang das Debüt von Interims-Goalie Jaroslav Hübl. Hübl agierte stark, als die Langnauer wegen des Bündner Nachlassens aufkamen. An den Gegentoren traf Hübl keine Schuld. Hätten die Langnauer nicht den Start komplett verschlafen (0:10 Torschüsse in den ersten zehn Minuten), wären auch beim zweiten Auftritt in Davos Punkte möglich gewesen.

Kirby Law mit Gamewinner

Fribourg-Gottéron holte mit dem 3:2-Heimsieg gegen Ambri-Piotta drei wichtige Punkte im Kampf um die Playoff-Plätze. Kirby Law sorgte in der 47. Minute der Gamewinner.

Bei Gottéron feierte der amerikanische Stürmer Mark Mowers nach mehrwöchiger Verletzungspause ein Comeback. Er steuerte ebenso eine Vorlage zu einem Treffer bei wie Nationalmannschafts-Captain Sandy Jeannin. Der zweitbeste Skorer von Fribourg-Gottéron agierte wegen der Verletzungs-Misere in der Abwehr der Romands.

Ambris Goalie-Notlöung Lorenzo Croce blieb vorab zu Beginn der Partie den Beweis seiner NLA-Tauglichkeit erneut schuldig. Croce, der seit dem verletzungsbedingten Saisonende von Thomas Bäumle vor einem Monat zur Nummer 1 bei den Leventinern aufstieg, liess die Schüsse Nummer 1 und 3 pausieren. Aber auch Ambris Führungssieler Erik Westrum ist derzeit weit von seiner Bestform entfernt; er agierte eigensinnig und verhielt sich defensiv zu wenig energisch.

Wenigstens vermochte Ambris Julian Walker zur Mitte des Startdrittels mit seinem fünften Saisontor zu verkürzen. Und Nicola Celio sorgte mit dem Sirenenton am Ende des Startdrittels mit einem Powerplaytor für den 2:2-Ausgleich. Für den routinierten Verteidiger und früheren Stürmer war es der erste Treffer in seiner 20. und voraussichtlich letzten NLA-Saison für die Leventiner. Insgesamt war es Nicola Celios 80. Tor in der NLA und gleichzeitig für Ambri.

Zurkirchens geglücktes Debüt

Erst zum dritten Mal in dieser Saison kam der EV Zug zu zwei Siegen hintereinander.

Zug gewann das Duell der Kellerklubs gegen Rapperswil-Jona 4:1. Die Tore für die Innerschweizer erzielten Verteidiger René Back, Fabian Schnyder, Patrick Oppliger und Björn Christen - lauter Akteure, die sich sonst in der Torproduktion zurückhalten.

Im Tor kam der 18-jährige Junior Fabian Zurkirchen beim NLA-Debüt beinahe zum Shutout. Zurkirchen parierte 18 Schüsse und wurde erst vier Minuten vor Schluss durch einen Shorthander bezwungen (von Stacy Roest). Die Zug-Spieler gaben sich Mühe, Zurkirchen besser abzuschirmen als in den Spielen zuvor Weibel. Nur im Powerplay gegen drei Rapperswiler kurz vor Schluss liessen sie das eigene Tor ausser Acht.

Zurkirchen debütierte, weil der umstrittene Nummer-1-Goalie Lars Weibel an starkem Fieber litt und der bis Weihnachten verpflichtete Reto Berra frühestens heute (Samstag) in Zürich spielen darf. Ob Berra aber gegen die ZSC Lions eingesetzt werden kann, steht noch nicht fest. Offenbar zog sich Berra im Training eine leichte Verletzung zu. Schon in Davos war Berra zuletzt nicht mehr hundertprozentig fit gewesen.

Thoresens Gamewinner in Unterzahl

Patrick Thoresen wies Lugano im Heimspiel gegen Genève- Servette mit dem 2:0 in Unterzahl zur Spielmitte den Weg zum 2:1- Sieg. Für den Tessiner Topskorer war es der erste Treffer nach vier Spielen ohne Torerfolg.

Eine gute Leistung zeigte zudem Lugano-Goalie David Aebischer, der 20 Schüsse abwehrte. Lugano konnte wieder auf eine breitere Personaldecke und dadurch auf beinahe vier komplette Sturmlinien zählen.

Genève-Servette wurde von Assistenztainer Louis Matte gecoacht, da der vorgesehene Flug mit Headcoach Chris McSorley nach Agno wegen Schnee gestrichen wurde. Das Team war im Gegensatz zu McSorley bereits am Vortag angereist.

Der langjährige Lugano-Präsident und Geldgeber Geo Mantegazza wurde vor dem Spiel auf dem Eis nachträglich für seinen 80. Geburtstag geehrt. Die Ehrung (u.a. mit Lichtshow) dauerte rund 20 Minuten. Mantegazza trug dabei seinen grünen Glücksbringer-Pullover aus der «Grande-Lugano»-Ära.

National League A, 27. Runde

Bern - Biel 10:2 (4:1,2:0,4:1)

PostFinance-Arena. - 16 771 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Mauron/Schmid.

Tore: 3. Rüthemann (Martin Plüss, Abid) 1:0. 5. Gelinas (Gamache) 2:0. 10. Roche (Martin Plüss/Ausschlüsse Kparghai, Himelfarb) 3:0. 13. Pascal Berger (Dubé, Reichert) 4:0. 20. (19:12) Reber (Deny Bärtschi/Ausschluss Abid) 4:1. 28. Rüthemann (Abid/Ausschluss Steinegger) 5:1. 31. Gelinas (Dubé, Gamache/Ausschluss Ling) 6:1. 45. Dubé (Gamache, Gelinas) 7:1. 47. Fata (Hill, Nüssli/Ausschluss Beat Gerber) 7:2. 51. Daniel Meier (Philippe Furrer) 8:2. 55. Gelinas (Roche, Daniel Meier) 9:2. 60. Gelinas (Martin Plüss/Ausschluss Hill) 10:2.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bern, 7mal 2 Minuten gegen Biel.

PostFinance-Topskorer: Gamache; Peter.

Bern: Bührer; Beat Gerber, Philippe Furrer; Roche, Rytz; Jobin, Josi; Marc Leuenberger; Pascal Berger, Thomas Ziegler, Reichert; Gelinas, Dubé, Gamache; Abid, Martin Plüss, Rüthemann; Trevor Meier, Froidevaux, Daniel Meier.

Biel: Caminada; Gossweiler, Reber; Kparghai, Steinegger; Hill, Meyer; Kamerzin; Ehrensperger, Peter, Deny Bärtschi; Ling, Fata, Nüssli; Truttmann, Himelfarb, Tschannen; Brägger, Küng, Simon Fischer.

Bemerkungen: Bern ohne Patrik Bärtschi, Chatelain (beide verletzt) und Bordeleau (überzähliger Ausländer), Biel ohne Tschantré, Wetzel, Mauro Beccarelli (alle verletzt) und Neff (krank).

Lugano - Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Resega. - 3204 Zuschauer. - SR Popovic, Bürgi/Marti.

Tore: 17. Näser (Domenichelli, Murray/Auschlüsse Pohl; Schilt, Vigier) 1:0. 31. Thoresen (Nummelin, Pohl/Ausschluss Hänni!) 2:0. 43. Kolnik (Aubin, Conz/Ausschluss Julien Vauclair) 2:1.

Strafen: 7mal 2 plus 10 Minuten (Helbling) gegen Lugano, 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette.

PostFinance-Topskorer: Thoresen; Kolnik.

Lugano: Aebischer: Nummelin, Nodari; Helbling, Hänni; Chiesa, Julien Vauclair; Pohl, Thoresen, Jörg; Näser, Murray, Domenichelli; Tristan Vauclair, Kostovic, Paterlini; Cantoni, Conte.

Genève-Servette: Mona; Goran Bezina, Mercier; Keller, Gobbi; Heynen, Vucovic; Schilt; Cadieux, Trachsler, Savary; Kolnik, Conz, Vigier; Déruns, Aubin, Salmelainen; Rubin, Suri.

Bemerkungen: Lugano ohne Sannitz, Conne, Hirschi, Lemm, Robitaille (alle verletzt) und Romy (gesperrt), Servette ohne Breitbach, Höhener, Augsburger, Rivera, Fedulow und Ritchie (Todesfall in der Familie). - 20:00/20:01 Tor von Paterlini aberkannt (nach Schlusssirene im Startdrittel erzielt). - 58:35 Timeout Genève-Servette, ab 59:00 ohne Torhüter.

Davos - SCL Tigers 5:3 (3:0,0:1,2:2)

Vaillant-Arena. - 3303 Zuschauer. - SR Stalder, Stäheli/Wirth.

Tore: 3. Andreas Furrer (Guggisberg, Stoop) 1:0. 8. Sykora (Taticek, Blatter/Ausschluss Kobach) 2:0. 11. Dario Bürgler (Helfenstein) 3:0. 22. Healey (Martin Kariya, Setzinger/Ausschluss Lukas Gerber) 3:1. 43. Fabian Sutter (Steiner, Stettler/Ausschluss Dario Bürgler) 3:2. 54. Dario Bürgler (Marha, Helfenstein) 4:2. 60. (59:42) Joggi (Healey, Camenzind) 4:3 (ohne Torhüter). 60. (59:59) Marha (Blatter) 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 4mal 2 Minuten gegen Langnau.

PostFianance-Topskorer: Ambühl; Martin Kariya.

Davos: Hübl; Gianola, Grossmann; Lukas Gerber, Blatter; Jan von Arx, Pascal Müller; Stoop, Andreas Furrer; Riesen, Reto von Arx, Sykora; Helfenstein, Marha, Dario Bürgler; Ambühl, Rizzi, Guggisberg, Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser.

Langnau: Schoder; Kobach, Niinimaa; Stettler, Fröhlicher; Christian Moser, Gmür; Sandro Moggi, Camenzind, Claudio Moggi; Steiner, Fabian Sutter, Bieber; Healey, Martin Kariya, Simon Moser; Setzinger, Zeiter, Joggi.

Bemerkungen: Davos ohne Genoni (verletzt) und Daigle (überzähliger Ausländer), Langnau ohne Bayer, Blum, Lüthi, Curtis Murphy, Toms und Tallarini (alle verletzt). - Timeout Langnau (11.). - Pfosten-/Lattenschüsse: Marha (44.); Joggi (13.), Zeiter (47.).

Zug - Lakers 4:1 (2:0,1:0,1:1)

Herti. - 4124 Zuschauer. - SR Reiber, Kohler/Müller.

Tore: 11. Back (Patrick Fischer, Fabian Schnyder) 1:0. 17. Fabian Schnyder (Kress, Casutt) 2:0. 30. Oppliger (Back, Holden/Ausschluss Reuille) 3:0. 44. Christen (Di Pietro, Duri Camichel/Ausschluss Tschuor) 4:0. 56. Roest (Nordgren/Ausschlüsse Holden; Sven Berger, Samuel Friedli!) 4:1.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 8mal 2 plus 10 Minuten (Guyaz) gegen Rapperswil-Jona.

PostFinance-Topskorer: Holden; Roest.

Zug: Zurkirchen; Dupont, Harrison; Diaz, Back; Dominic Meier, Kress; Marco Maurer; Fabian Schnyder, Steinmann, Casutt; Di Pietro, Patrick Fischer, Brunner; Christen, Holden, Duri Camichel; Isbister, Oppliger, Corsin Camichel.

Rapperswil-Jona: Züger; Lindström, Voisard; Sven Berger, Guyaz; Parati, Geyer; Schefer; Nordgren, Roest, Sirén; Reuille, Burkhalter, Berglund; Rizzello, Hürlimann, Samuel Friedli; Voegele, Tschuor, Kim Lindemann.

Bemerkungen: Zug ohne McTavish, Sutter (beide verletzt), Weibel (krank) und Berra (nicht spielberechtigt), Rapperswil-Jona ohne Patrick Fischer II, Svensson (beide verletzt), Bütler und Raffainer (beide krank).

Kloten Flyers - ZSC Lions 2:3 (1:0, 1:2, 0:1)

Kolting-Arena. - 6587 Zuschauer. - Prugger, Arm/Küng.

Tore: 6. Du Bois (Rintanen, Hamr/Ausschluss Pittis) 1:0. 33. Sejna (Gardner, Adrian Wichser/Ausschlüsse Rothen, Santala; Blindenbacher) 1:1. 38. Blindenbacher (Adrian Wichser, Sejna/Ausschluss Liniger) 1:2. 40. (39:18) Jenni (Du Bois, von Gunten/Ausschluss Wick!) 2:2. 47. Bühler (Monnet) 3:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Kloten, 6mal 2 plus 10 Minuten (Sejna) gegen ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Rintanen; Gardner.

Kloten Flyers: Rüeger; Schulthess, Hamr; Winkler, von Gunten; Sidler, Du Bois; Bonnet, Welti; Wick, Santala, Rintanen; Stancescu, Kellenberger, Sven Lindemann; Rothen, Liniger, Jenni; Wasler, Schlagenhauf, Jacquemet.

ZSC Lions: Sulander; Blindenbacher, Suchy; Cadonau, Seger; Geering, Schelling; Gardner, Adrian Wichser, Sejna; Bühler, Pittis, Monnet; Krutow, Alston, Grauwiler; Aurelio Lemm, Gloor, Stefan Schnyder.

Bemerkungen: Kloten ohne Hofer, Brown (beide verletzt), ZSC Lions ohne Forster, Bastl, Kamber, Stoffel, Daniel Schnyder (alle verletzt) sowie Trudel (überzähliger Ausländer). - 32. Pfostenschuss Santala. - 57:57 Timeout Kloten, ab 58:03 ohne Torhüter.

Fribourg-Gottéron - Ambri-Piotta 3:2 (2:2, 0:0, 1:0)

St-Léonard. - 5835 Zuschauer. - SR Stricker, Dumoulin/Fluri.

Tore: 1. (0:41) Collenberg (Mowers/Ausschluss Meunier; Westrum) 1:0. 4. Bykow (Montandon, Sprunger/Ausschluss Kutlak) 2:0. 11. Walker (Horak) 2:1. 20:00 Celio (Stirnimann/Ausschluss Wirz) 2:2. 47. Law (Jeannin) 3:2.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Fribourg-Gottéron, 4mal 2 plus 10 Minuten (Sonnenberg) gegen Ambri-Piotta.

PostFinance-Topskorer: Sprunger; Duca.

Gottéron: Gigon; Birbaum, Reist; Snell, Collenberg; Jeannin, Loeffel; Ulmer, Meunier, Neuenschwander; Law, Mowers, Knoepfli; Sprunger, Bykow, Wirz; Geoffrey Vauclair, Lauper, Botter; Montandon.

Ambri-Piotta: Croce; Bundi, Kutlak; Stephan, Celio; Gautschi, Horak; Casserini; Duca, Westrum, Sonnenberg; Walker, Stirnimann, Clarke; Micheli, Bianchi, Sciaroni; Schönenberger, Zanetti, Demuth; Grégory Christen.

Bemerkungen: Gottéron ohne Seydoux, Ngoy, Chouinard, Benjamin Plüss, Marc Abplanalp und Caron (alle verletzt) sowie Heins (gesperrt), Ambri ohne Bäumle, Marghitola, Mattioli, Murovic (alle verletzt) sowie Naumenko (krank) und Headcoach John Harrington (aus privaten Gründen in den USA). - NLA-Debüts der Verteidiger Romain Loeffel (17/Gottéron) sowie Giacomo Casserini (18/Ambri). - 4. Timeout Ambri.

LIVE-TICKER

20. Das Spiel ist aus, die ZSC Lions gewinnen mit 3:2 und nehmen alle drei Punkte aus Kloten mit.

58. Die Lions wieder komplett, noch bleiben knapp zwei Minuten, die Flyers lancieren noch die letzten verzweifelten Angriffsversuche. Eldebrink nimmt Rüeger aus dem Tor und riskiert alles.

56. Strafe gegen Jan Alston, die Halle tobt, Chance für die Flyers, doch noch zu Punkten zu kommen.

54. Kein Durchkommen für die Flyers, noch gut fünf Minuten zu spielen.

48. Kloten hat Mühe, sich vom dritten Gegentor zu erholen, die Lions wollen ihrerseits nichts mehr anbrennen lassen und machen hinten dicht.

44. Tor für die Lions! Bühler lässt Hamr nach einem schönen Querpass von Monnet stehen und erwischt Kloten-Goalie Rüeger zur erneuten ZSC-Führung.

41. Die Pause ist nur kurz, die Akteure müssen wieder ran. Das Tempo zu Beginn des Schlussdrittels ist noch steigerungsfähig, man spielt auf Abwarten und lauert auf Konter.

40. Drittelspause. Fünf Minuten vor Drittelsende gings nochmals rund, die Lions kehrten die Partie innert Minuten vom 1:0 zum 1:2, mussten aber kurz vor der Sirene einen Shorthander durch Marcel Jenni kassieren. Das 3. Drittel verspricht einiges an Brisanz.

40. Tor für Kloten! Jenni kann alleine auf Sulander zulaufen und bezwingt den Finnen sicher zum 2:2 Ausgleich.

39. Die Nerven liegen jetzt bei den Flyers ein wenig blank, das müssen sie erst verdauen, bekommen zusätzlich noch eine weitere 2-Minuten-Strafe...

38. Tor für die Lions! Rüeger kann einen Schuss nicht festhalten und muss den Gegentreffer auf seine Kappe nehmen. Bitter für die Klotener, war die Strafe gegen Liniger doch ziemlich gesucht.

37. Strafe gegen Liniger, ein unnötiger Entscheid von Prugger..., die Kloten-Fans quittierens mit einem deftigen Pfeifkonzert.

37. Das Spiel ist jetzt richtig lanciert, der Ausgleich hat die Emotionen auf und neben dem Eis wieder geweckt.

36. Tor für die Lions! Adi Wichser zieht von der Blauen Linie ab, der Puck kullert zwischen Rüegers Schoner über die Torlinie. Seger geht als Torschütze in die Statistik, hatte noch den Stock dran.

34. Hektik kommt auf, Prugger hat alles im Griff, je ein Spieler wandert schliesslich in die Kühlbox. Santala und Blindenbacher dürfen sich kurz ausruhen.

32. Der Vorteil für Kloten ist vorbei, Rothen kassiert eine 2-Minuten-Strafe, die Lions können nun ihrerseits mit einem Mann mehr angreifen, Gardner wieder zurück auf dem Eis.

30. Strafe gegen die ZSC Lions, erneute Überzahl-Gelegenheit für die Flyers.

27. Wildes Gestocher vor Sulander, die Lions kommen nur mit viel Glück um den zweiten Gegentreffer rum.

25. Kloten wieder komplett, die ZSC Lions vermochten nichts Zählbares aus der Überzahl zu machen, zwingende Torchancen sind nach wie vor Mangelware bei den Gästen.

23. Prugger spricht die nächste Strafe aus, Welti muss wegen Hakens auf die Strafbank, Überzahl nun für die Lions.

21. Die Spieler sind zurück auf dem Eis, das 2. Drittel kann beginnen. Das Heimteam übernimmt gleich wieder die Initative, die Gäste wirken nach wie vor noch ein wenig behäbig.

20. Drittelspause in Kloten. Rothen vergibt kurz vor Drittelsende das zweite Tor für die Flyers, Sulander rettet das 0:1 in die Kabinen. Die Führung für die Flyers geht in Ordnung, machten sie doch mehr fürs Spiel und konnten sich Torchancen erarbeiten.

18. Strafe gegen die Lions, Alston nimmt den Stock zur Hilfe und wird von Prugger in die Kühlbox geschickt.

15. Die ZSC Lions bemühen sich, sind aber in der Offensive noch zu harmlos und zögerlich, Rüeger im Klotener-Tor geniesst bislang einen eher ruhigen Abend.

11. Bereits ist die Hälfte des ersten Drittels vorbei, wenig Unterbrüche sorgen für ein flottes Tempo.

9. Kloten wieder komplett und gleich wieder gefährlich, Wick scheitert aber aus kürzester Distanz an Sulander.

7. Auch Kloten kassiert die erste Strafe, Chance für die Lions, auf die Führung der Flyers zu antworten.

6. Tor für Kloten! Rintanen bedient Dubois, der direkt abzieht und Sulander in der kurzen Ecke erwischt.

5. Pittis kassiert die erste Strafe der Partie wegen Haltens.

4. Die Kloten Flyers erwischen den besseren Start und tauchen bereits mehrmals gefährlich vor dem finnischen Löwen auf.

Bei den Lions, die auf die verletzten Forster, Schnyder und Kamber verzichten müssen, steht wieder mal Sulander zwischen den Pfosten.

1. Start zum 1. Drittel, Headschiedsrichter Prugger gibt den Puck frei.

- Das 147. Derby beginnt in Kürze. Die Lichter sind aus, die Protagonisten kommen aufs Eis.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live von der Partie Kloten - ZSC Lions.

NLA-Skorerliste:

1. Patrick Thoresen (Lugano) 42 (14/28). 2. Kimmo Rintanen (Kloten) 41 (20/21). 3. Juraj Kolnik (Genève- Servette) 35 (12/23). 4. Martin Kariya (Langnau) 35 (8/27). 5. Roman Wick (Kloten) 34 (17/17). 6. Ryan Gardner (ZSC Lions) 34 (16/18). 7. Petteri Nummelin (Lugano) 34 (12/22). 8. Stacy Roest (Rapperswil-Jona) 34 (11/23). 9. Timmo Santala (Kloten) 33 (5/28). 10. Paolo Duca (Ambri-Piotta) 32 (13/19).

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