National League A: ZSC Lions gewinnen bei Leader Bern
Aktualisiert

National League AZSC Lions gewinnen bei Leader Bern

Die ZSC Lions rückten dem Leader dank dem Sieg im Spitzenkampf der 23. NLA-Runde auf die Pelle. Der Champions-League- Gewinner setzte sich in Bern 3:1 durch und liegt wie Zug nur noch zwei Punkte hinter dem SCB. Julien Sprunger feierte beim 9:4-Sieg von Fribourg gegen Langnau ein traumhaftes Comeback.

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res/pre

Weil Servette dank dem späten Tor von Juraj Kolnik zum 4:3 gegen den HC Davos die Overtime vermied, vergrössten die Genfer den Vorsprung auf Rang 5 (Kloten) auf vier Punkte. Die Rapperswil-Jona Lakers schufen sich nach vier Niederlagen in Folge mit dem dem hart erkämpften 3:1 gegen das klar letztklassierte Ambri-Piotta etwas Luft.

Am Trennstrich wird die Situation für den EHC Biel ungemütlich. Weil die achtklassierten Seeländer das Direktduell gegen Lugano 0:3 verloren, liegen sie nur noch einen Punkt vor dem gestrigen Gegner. Zweiter Gewinner der Region «unteres Tabellendrittel» ist Fribourg, das den SCL Tigers die zweite Kanterniederlage innerhalb von 24 Stunden zufügte. Gottéron verdrängte die Emmentaler, die nach dem 1:6 in Kloten auch beim 4:9 in der Patinoire St-Léonard chancenlos waren, unter anderem dank vier Skorerpunkten von Rückkehrer Julien Sprunger vom zehnten Rang.

Bern - ZSC Lions: Sulander der Matchwinner

Der Tabellenzweite ZSC Lions gewann den Spitzenkampf bei Leader Bern mit 3:1. Die Zürcher, die nun bloss noch zwei Punkte hinter Bern zurückliegen (bei zwei Spielen weniger), stahlen den Sieg in der PostFinance-Arena nicht. Die Zürcher dominierten den ersten Abschnitt, gingen in der 25. Minute durch Lukas Grauwiler in Führung und hielten Berns Offensivkräfte hervorragend unter Kontrolle. Ari Sulander parierte 28 Schüsse (von 29). Jan Alston (2:0) und Dario Kostovic (erstes Saisontor zum 3:1) erzielten die weiteren Tore für die Lions.

Bern wirkte am Tag nach dem beeindruckenden Auswärtssieg in Davos müde. Erst nach Jean-Pierre Vigiers Anschlusstreffer zehn Minuten vor Schluss befanden sich die Berner kurz am Drücker; Lubos Bartecko vergab drei Minuten später den möglichen 2:2-Ausgleich. Im Gegenstoss gelang dem ZSC das siegsichernde 3:1. Ohne Torhüter versuchten die Berner noch einmal alles, doch Ari Sulander im Zürcher Tor liess sich an diesem Abend kein zweites Mal mehr bezwingen.

Biel - Lugano: Luganos Nordamerikaner stark

Die besseren Individualisten machten bei Luganos Auftritt in Biel den Unterschied. Eine Einzelleistung von Hnat Domenichelli und ein Slapshot von Petteri Nummelin brachten die Tessiner im zweiten Drittel auf Kurs zum 3:0-Sieg.

Sechs Spiele hat der EHC Biel nun hintereinander verloren. Und doch wäre es vermessen, von einer Krise zu reden. Die Seeländer wehrten sich auch gegen Lugano nach Kräften und besassen mehrere ausgezeichnete Chance, die Partie in die gewünschten Bahnen zu lenken. Philipp Wetzel (13.), Kevin Lötscher (15.), Sébastien Bordeleau (25.) und Marco Truttmann (31./in Unterzahl) scheiterten aber allesamt nach Solovorstössen am tadellosen David Aebischer.

Dazu kam Pech in spielerischer und personeller Hinsicht: Erst schied Rico Fata mit Verdacht auf einen Innenbandriss aus, später folgte ihm Landsmann und Topskorer Sébastien Bordeleau mit einer Schulterverletzung. Und nach Stefan Tschannens Pfostenschuss in der 33. Minute folgte im Gegenzug das 0:1.

Überragend spielte bei Lugano die Linie mit den gebürtigen Nordamerikanern Jeff Hamilton, Randy Robitaille und Domenichelli auf. Der erste Block Luganos war an allen drei Treffern beteiligt und nahm der Partie mit dem 3:0 (58.) die letzte Prise Spannung. Goalie Aebischer kam im 20. Anlauf endlich zum ersten Shutout der Saison.

Fribourg - Langnau: Traumhaftes Comeback von Sprunger

Julien Sprungers Comeback hätte nicht überzeugender erfolgen können. Der Internationale führte mit vier Skorerpunkten Fribourg zum überzeugenden 9:4-Sieg über die SCL Tigers. Sechs Monate und eine Woche nachdem er an der WM in Bern vom Amerikaner David Backes böse in die Bande gecheckt worden war, meldete sich Sprunger im grossen Stil zurück. Im ersten Abschnitt bereitete er drei der vier Gottéron-Tore vor. Nach der ersten Pause gelang ihm zum 6:1 auch gleich das erste persönliche Goal der Saison.

Sprungers Präsenz machte sich insbesondere im Überzahlspiel gut bemerkbar. Nur Davos und Ambri erzielten diese Saison bislang weniger Powerplaytore als Fribourg. Mit Sprunger im Überzahlblock nützte Gottéron aber gleich die ersten drei Powerplaychancen - und benötigte für die drei Tore (3:0, 5:0, 7:1) bloss 62, 24 und 14 Sekunden. Auch der zweite Rückkehrer, Sandy Jeannin (1 Tor, 2 Assists), fügte sich sogleich in die Torschützenliste ein.

Zug - Kloten: EVZ gegen die Flyers souverän

Die resultatmässige Berg- und Talfahrt des EV Zug in der Herti hält an. Seit dem 25. September wechseln sich Sieg und Niederlage ab. Gegen die Kloten Flyers war ein Erfolgserlebis fällig, 3:2 lautete das Resultat. Der Sieg der Zuger zeichnete sich bereits im Startdrittel ab. Die Innerschweizer waren den personell geschwächten Flyers überlegen, einzige Ausbeute blieb indes Dale McTavishs zehntes Saisontor (7.); das beste Powerplay-Team der Liga schlug bei erstmöglicher Gelegenheit sogleich zu. Von Kloten, das zum vierten Mal in Folge auswärts verlor, war mit Ausnahme des zwischenzeitlichen Ausgleichs zum 1:1 - Victor Stancescu hatte ein gewonnenes Bully erfolgreich abgeschlossen - wenig zu sehen.

Zug überforderte die am Freitag noch siegreich gewesenen Zürcher Unterländer (6:1 gegen die SCL Tigers) in regelmässigen Abständen. Janick Steinmann und Micki DuPont nach einem herrlichen Konter brachten den EVZ innerhalb von 198 Sekunden entscheidend 3:1 in Führung. Das Ergebnis fiel letztlich darum so knapp aus, weil sich Zug auf das Verwalten des Vorsprungs beschränkte. Trotz des zweiten Gegentreffers geriet der NLA-Dritte aber nie ins Wanken.

Lakers - Ambri: Lakers kamen mit blauem Auge davon

Bei den Rapperswil-Jona Lakers standen nach zwei Dritteln der Partie gegen Ambri-Piotta die Zeichen auf Sturm. Weil der Gegner aber ab der 40. Minute viel zu passiv auftrat, kamen die St. Galler letztlich mit einem (eis)blauen Auge und einem 3:1 davon.

Seit dem 15. Januar 2005 verliess Ambri das Rapperswiler Stadion stets als Verlierer, am Samstag verlängerte sich diese Serie auf zwölf Partien. Allerdings mussten sich die Leventiner die aktuell neunte Niederlage in Folge selber zuschreiben. Sie führten dank einem sensationellen Tor von Erik Westrum bis zur 47. Minute 1:0. Der lange verletzt gewesene Amerikaner erzielte aus der Drehung, backhand und fast von der Grundlinie aus sein sechstes Saisontor.

Ambri hatte sich den Treffer erarbeitet, weil es im Duell zweier kriselnder Teams stark begonnen, daraus aber lange keinen Nutzen gezogen hatte. Die notorisch auswärtsschwachen Leventiner profitierten auch davon, dass bei den Lakers mit Ausnahme des Trios Manzato/Berger/Pöck kaum ein Spieler annähernd seine Normalform erreichte.

Die Wende zu Gunsten der Lakers, deren Vorsprung auf den Trennstrich nach zuletzt vier Niederlagen bedrohlich knapp zu werden schien, kam in der 47. Minute. Der Hocheckschuss von Florian Blatter passte ebenso genau wie keine fünf Minuten später jener von Samuel Friedli. Es entbehrte nicht einer gewissen Komik, dass der Sieg letztlich durch einen Entscheid des längst nicht mehr unumstrittenen Trainers Raimo Summanen zu Stande kam. Der Finne setzte im Schlussdrittel Thierry Paterlini nicht mehr ein und brachte anstelle des einzigen Schweizer Internationalen der Lakers den 21-jährigen Friedli.

Servette - Davos: Achter Heimsieg für die Genfer

Genève-Servette blieb auch im achten Heimspiel in der renovierten Les-Vernets-Halle ungeschlagen. Nach einem packenden Schlussabschnitt siegten die Genfer 4:3. Das Team von Chris McSorley beanspruchte viel Glück. Das 1:0 durch Goran Bezina in doppelter Überzahl wurde begünstigt durch einen äusserst strengen Ausschluss von Reto von Arx. Im letzten Drittel, in dem fünf der sieben Tore fielen, annullierten die Refs Massy und Prugger nach Videokonsultation ein vermeintlich reguläres Davoser Tor durch Tim Ramholt. Im Gegenstoss brachte Juraj Kolnik Servette wieder 2:1 in Führung (43.).

Danach kippte die Partie aber nochmals zwei Mal. Zuerst ging Davos innerhalb von 162 Sekunden erstmals in Führung. Im Finish realisierten aber Reto Suri (54.) und Kolnik (59:22) eine weitere Wende. Beim Siegtor durch Kolnik profitierte Servette von einem Davoser Scheibenverlust in der eigenen Zone.

National League A, 23. Runde

Servette - Davos 4:3 (1:0,0:1,3:2)

Les Vernets. - 6623 Zuschauer. - SR Massy/Prugger, Niquille/Zosso.

Tore: 15. Goran Bezina (Kolnik, Toms/Ausschlüsse Dario Bürgler, Reto von Arx) 1:0. 38. Rizzi (Forster) 1:1. 43. Kolnik (Höhener) 2:1. 45. Sciaroni (Grossmann) 2:2. 47. Joggi (Forster, Guggisberg/Ausschluss Rubin) 2:3. 54. Suri (Mercier, Cadieux) 3:3. 60. (59:22) Kolnik (Rubin, Toms) 4:3.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten gegen Davos.

PostFinance-Topskorer: Déruns; Widing.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Mercier, Goran Bezina; Gobbi, Maurer; Höhener, Breitbach; Vukovic; Toms, Rubin, Kolnik; Déruns, Savary, Salmelainen; Cadieux, Trachsler, Suri; Rivera, Florian Conz, Hürlimann; Antonietti.

Davos: Genoni; Stoop, Forster; Tim Ramholt, Grossmann; Untersander, Back; Sciaroni, Reto von Arx, Dario Bürgler; Widing, Marha, Setzinger; Guggisberg, Rizzi, Joggi; Marc Wieser, Taticek, Dino Wieser; Carbis, Donati.

Bemerkungen: Davon ohne Jan von Arx (verletzt) und Salmonsson (überzähliger Ausländer). - Pfostenschuss Goran Bezina (3.). - Timeout Davos (59:22).

Zug - Kloten 3:2 (1:0,2:1,0:1)

Herti. - 4324 Zuschauer. - SR Kämpfer, Abegglen/Wirth.

Tore: 7. McTavish (Di Pietro) 1:0. 22. Stancescu (Kellenberger) 1:1. 24. Steinmann (Lüthi, Ruefenacht) 2:1. 27. DuPont (Snell/Ausschlüsse Blaser; Bell) 3:1. 56. Lindemann (Rintanen) 3:2.

Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Zug, 10mal 2 Minuten gegen Kloten.

PostFinance-Topskorer: Holden; Rintanen.

Zug: Markkanen; DuPont, Blaser; Diaz, Fischer; Schefer, Snell; Kress; Di Pietro, Duri Camichel, McTavish; Brunner, Holden, Schnyder; Ruefenacht, Steinmann, Lüthi; Corsin Camichel, Oppliger, Christen.

Kloten: Rüeger; Sidler, von Gunten; Müller, Du Bois; Forrest, Bonnet; Lindemann, Bell, Rintanen; Jacquemet, Zeiter, Rothen; Jenni, Liniger, Wick; Stancescu, Kellenberger, Bodenmann.

Bemerkungen: Zug komplett, Kloten ohne Hamr, Hollenstein, Schulthess, Steiner, Welti, Winkler (alle verletzt) und Santala (gesperrt). - 500. NLA-Spiel von Patrick Fischer II. -Pfosten- /Lattenschüsse: 13. Bell, 14. Holden. - Kloten von 59:20 bis 59:30 und ab 59:44 ohne Goalie. - 59. Timeout Kloten.

Biel - Lugano 0:3 (0:0,0:2,0:1)

Eisstadion. - 5018 Zuschauer. - SR Stricker, Mauron/Schmid.

Tore: 33. Domenichelli (Julien Vauclair, Robitaille) 0:1. 37. Nummelin (Hamilton, Domenichelli/Ausschlüsse Brown, Nüssli; Julien Vauclair) 0:2. 58. Hamilton (Robitaille, Hirschi) 0:3.

Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Biel, 4mal 2 plus 5 Minuten plus Spieldauer (Julien Vauclair) gegen Lugano.

PostFinance-Topskorer: Fata; Robitaille.

Biel: Caminada; Jackman, Kparghai; Steinegger, Schneeberger; Fröhlicher, Brown; Trunz; Lötscher, Fata, Nüssli; Truttmann, Bordeleau, Wetzel; Bärtschi, Peter, Tschantré; Beccarelli, Gloor, Zigerli; Tschannen.

Lugano: Aebischer; Nummelin, Chiesa; Julien Vauclair, Nodari; Hirschi, Profico; Hamilton, Robitaille, Domenichelli; Murray, Kamber, Lemm; Jörg, Devereaux, Tristan Vauclair; Näser, Schlagenhauf, Helbling.

Bemerkungen: Biel ohne Ehrensperger, Gossweiler, Seydoux (alle verletzt) und Meyer (überzählig), Lugano ohne Conne, Romy, Sannitz (alle verletzt) und Akerman (überzähliger Ausländer). - Verletzt ausgeschieden: 31. Fata (Verdacht auf Innenbandriss), 52. Bordeleau (Verdacht auf ausgerenkte Schulter). - 33. Pfostenschuss Tschannen. - 45. Tor von Brown nicht anerkannt (hoher Stock).

Fribourg - SCL Tigers 9:4 (4:0,3:2,2:2)

St-Léonard. - 7000 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kurmann, Kaderli/Kohler.

Tore: 6. (5:33) Heins (Sprunger, Casutt) 1:0. 7. (6:22) Knoepfli (Aubin, Mowers) 2:0. 12. Casutt (Sprunger, Bykow/Ausschluss Haas) 3:0. 14. Casutt (Sprunger, Bykow) 4:0. 21. (21:00) Knoepfli (Aubin, Birbaum/Ausshluss Helfenstein) 5:0. 27. (26:06) Claudio Moggi (Adrian Gerber, Sandro Moggi/Ausschluss Wirz) 5:1. 27. (26:57) Sprunger (Bykow) 6:1. 31. Jeannin (Bykow, Marc Abplanalp/Ausschluss Simon Moser) 7:1. 37. Murphy (Daigle/Ausschluss Aubin) 7:2. 48. Sandro Moggi (Reber, Naumenko/Ausschluss Botter) 7:3. 50. Collenberg (Jeannin, Lauper) 8:3. 52. Claudio Moggi (Camenzind, Sandro Moggi) 8:4. 59. Hasani (Jeannin, Lauper) 9:4.

Strafen: je 4mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Heins; Brooks.

Fribourg: Caron; Marc Abplanalp, Birbaum; Lukas Gerber, Marc Leuenberger; Heins, Collenberg; Löffel, Voisard; Sprunger, Bykow, Casutt; Mowers, Aubin, Knoepfli; Leblanc, Wirz, Botter; Lauper, Jeannin, Hasani.

Langnau: Benjamin Conz (31. Schoder); Lüthi, Reber; Naumenko, Christian Moser; Murphy, Blum; Gmür, Stefan Flückiger; Helfenstein, Fabian Sutter, Simon Moser; Sandro Moggi, Adrian Gerber, Claudio Moggi; Brooks, Camenzind, Daigle; Cunti, Haas, Aurelio Lemm.

Bemerkungen: Fribourg ohne Lachmatow, Ngoy, Benny Plüss (alle verletzt) und Ouellet (überzähliger Ausländer), Langnau ohne Schilt und Bieber (beide verletzt). Leblanc verletzt ausgeschieden (18.).- Timeout Langnau (14.).

Bern - ZSC Lions 1:3 (0:0,0:1,1:2)

PostFinance-Arena. - 15 708 Zuschauer. - SR Kulakow/Reiber (Russ/Sz), Kehrli/Stäheli.

Tore: 25. Grauwiler (Trudel, Suchy) 0:1. 47. Alston (Bastl) 0:2. 51. Vigier (Daniel Meier) 1:2. 55. Kostovic (Pittis) 1:3.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Bern, 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Martin Plüss; Seger.

Bern: Bührer; Roche, Josi; Stettler, Hänni; Beat Gerber, Philippe Furrer; Dominic Meier, Rytz; Vigier, McLean, Reichert; Neuenschwander, Martin Plüss, Rüthemann; Pascal Berger, Trevor Meier, Bartecko; Vermin, Daniel Meier, Scherwey.

ZSC Lions: Sulander; Pascal Müller, Suchy; Seger, Daniel Schnyder; Geering, Stoffel; Reist; Patrik Bärtschi, Pittis, Schommer; Kostovic, Monnet, Trudel; Grauwiler, Alston, Bastl; Krutow, Adrian Wichser.

Bemerkungen:Bern ohne Dubé, Froidevaux, Thomas Ziegler, Chatelain, Jobin (alle verletzt) und Gamache, ZSC Lions ohne Sejna (beide überzählige Ausländer), Flüeler, Schelling und Bühler (alle verletzt). - Pfostenschüsse Vigier (10./34.). - Timeout Bern (59.).

Lakers - Ambri 3:1 (0:0,0:1,3:0)

Diners-Club-Arena. - 4819 Zuschauer. - SR Eichmann, Arm/Küng.

Tore: 28. Westrum (Mattioli) 0:1. 47. Blatter (Guyaz, Nordgren) 1:1. 52. Friedli (Rizzello, Roest) 2:1. 60. (59:50) Burkhalter (Reuille) 3:1 (ins leere Tor).

Strafen: Je 3mal 2 Minuten.

PostFinance-Topskorer: Berglund; Duca.

Rapperswil-Jona: Manzato; Geyer, Furrer; Pöck, Berger; Guyaz, Blatter; Bucher; Riesen, Sirén, Berglund; Nordgren, Burkhalter, Reuille; Roest, Paterlini, Walser; Friedli, Tschuor, Rizzello.

Ambri-Piotta: Bäumle; Kutlak, Gautschi; Mattioli, Kobach; Casserini, Marghitola; Stephan; Law, Clarke, Brunner; Duca, Stirnimann, Demuth; Walker, Westrum, Murovic; Botta, Schönenberger, Bianchi.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona ohne Vögele, Züger (beide verletzt) und Raffainer (überzählig), Ambri-Piotta ohne Bundi, Horak und Schneider (alle verletzt). - 60. (59:05) Timeout Ambri-Piotta, bis 59:50 ohne Goalie.

LIVE-TICKER

mit Philipp Reich

60. Das Spiel ist zu Ende! Die ZSC Lions gewinnen bei Leader Bern mit 3:1.

60. Gardner wird von Roche in die Bande gedrückt. Der Berner landet auf der Strafbank und bringt sein Team damit um die letzte Chance in diesem Spiel.

60. Kontermöglichkeit für die Lions. Aber Trudel kommt nicht mehr an die Scheibe. Die Entscheidung wird also noch einmal vertagt.

59. Josi kann Sulander mit seinem schwachen Schuss nicht ernsthaft in Verlegenheit bringen. Time-out nun der ZSC Lions.

59. Bührer verlässt für die letzten Minuten seinen Kasten. Bern also ohne Torhüter.

58. Das Spiel ist wohl gelaufen. Die Lions lassen sich nicht noch einmal erwischen und auch die Berner scheinen sich mit dieser Niederlage abgefunden zu haben.

56. Der SCB wirft noch einmal alles nach vorne und wirbelt die ZSC-Verteidigung gehörig durcheinander. Gefährlich wird es vor Sulander allerdings nicht.

54. Tor für die ZSC Lions! Kostovich stellt den Zweitore-Vorsprung für die Zürcher wieder her. Aus kürzester Distanz lässt er Bührer keine Abwehrchance.

53. Kaum ist Seger wieder auf dem Eis, kann er alleine auf Bührer stürmen. Sein Lupfer über die Stockhand landet aber an der Schulter des SCB-Goalies.

53. Roche versuchts aus der zweiten Reihe, Sulander kann mit den Schonern klären und Seger ist wieder zurück.

52. Das Powerplay der Berner steht. Die Schüsse von Vigier und Josi werden aber abgeblockt. Dann liegt die Scheibe vor Sulander frei, doch der Finne kann gegen Bartecko klären.

52. Die Berner powern gleich weiter. Trevor Meier wird von Seger am Abschluss gehindert. Für dieses Foul muss der Zürcher zwei Minuten auf die Strafbank.

51. Tor für den SC Bern! Vigier erzielt den Anschlusstreffer, nachdem Sulander einen Schuss von Josi nicht blockieren konnte.

49. Der SCB will natürlich auf den zweiten Gegentreffer reagieren. Doch die Lions verteidigen die Führung äusserst geschickt.

47. Tor für die ZSC Lions! Jan Alston bringt die Zürcher mit 2:0 in Führung. An der blauen Linie erobert der ZSC-Stürmer die Scheibe und zieht sofort ab. Bührer sieht etwas unglücklich aus.

46. Sulander muss gegen Vigier klären, dann ist die Strafe aber überstanden. Alston ist von der Strafbank zurückgekehrt.

45. Riesenchance für den SCB! Seger ermöglicht den Bernern mit einem fürchterlichen Fehlpass eine 3:1-Situation. Doch Josi zieht aus kurzer Distanz übers Tor, Sulander war die Sicht verdeckt.

44. Strafe gegen die ZSC Lions: Alston muss für einen hohen Stock für zwei Minuten raus.

43. SCB-Stürmer Schommer lanciert nach einem harten Einsteigen gegen Monnet den Gegenangriff. Scherwey scheitert an Sulander.

42. Der 17-jährige Vermin prüft Sulander mit einem satten Schuss. Der Finne hat aber freie Sicht und lenkt die Scheibe mit der Stockhand am Tor vorbei.

41. Das Schlussdrittel hat begonnen. Der SCB muss sich etwas einfallen, wenn man das Eis nach fünf Siegen in Folge nicht als Verlierer verlassen will.

- Der SCB war im Mittelabschnitt zwar die etwas bessere Mannschaft. Vor dem Tor von Sulander fehlte aber die Kaltschnäuzigkeit und oft ging es zu lange, bis die Stürmer zum Abschluss kamen. Die Lions wehrten sich mit viel Einsatz erfolgreich gegen den eigentlich fälligen Ausgleich.

40. Das zweite Drittel ist zu Ende! Die ZSC Lions führen nach 40 Minuten etwas glücklich aber nicht unverdient mit 1:0. Ari Sulander bringt die Berner Stürmer immer wieder zum Verzweifeln.

39. Alston scheitert nach einem Entlastungsangriff über Bärtschi mit seinem Handgelenkschuss an SCB-Keeper Bührer.

37. Die Berner drücken nun auf den Ausgleich. Die Lions stehen in der Defensive aber ausgezeichnet und lassen dem SCB wenig Raum für ihre Kombinationen.

37. Seger kommt nach einem Bully an der blauen Linie zum Schuss. Nur knapp verfehlt er das 2:0 für die Lions.

35. Bern übersteht die Strafe unbeschadet. Das Powerplay der Zürcher war aber auch alles andere als überzeugend.

34. Vigier taucht in Unterzahl alleine vor Sulander auf. Wieder einmal scheitert der Berner Captain aber am Finnen und am Pfosten.

34. Nun muss zum zweiten Mal ein Berner auf die Strafbank - Dominic Meier muss zwei Minuten raus. Überzahlsitution für die Lions.

33. Die Zürcher überstehen auch diese Strafe. Die Berner gehen mit ihren Chancen fahrlässig um, Sulander lässt sich aber auch nicht aus der Ruhe bringen.

31. Die Lions stehen in Unterzahl unter Dauerdruck. Wieder bwahrt Sulander die Zürcher gegen Josi und McLean mehrfach vor einem Gegentreffer.

29. Wieder müssen die ZSC Lions in Unterzahl spielen. Trudel muss für übertriebene Härte für zwei Minuten auf die Strafbank.

29. Josi scheitert einmal mehr an Sulander. Der Finne spielt heute wirklich bärenstark. Die ZSC Lions überstehen auch die zweite Strafe ohne Gegentor.

28. Hänni wird wunderbar freigespielt. Bei seinem Slapshot bricht ihm aber im dümmsten Moment der Stock.

27. Strafe gegen die ZSC Lions: Kostovich muss für Behinderung zwei Minuten auf die Strafbank.

25. Für die Berner kam dieser Gegentreffer aus heiterem Himmel, denn der Leader ist eigentlich besser in dieses Drittel gestartet.

24. Tor für die ZSC Lions! Lukas Grauwiler bringt die Lions nach mustergültiger Vorbereitung von Trudel in Führung. Aus kurzer Distanz kann er ins leere Tor einschieben.

24. Kostovic und Monnet setzen sich im Berner Drittel fest. Mit ihren schwachen Abschlüssen können die beiden Bührer aber nicht aus der Ruhe bringen.

22. Scherwey versucht Sulander mit einem Schuss von der blauen Linie zu erwischen. Die Scheibe landet aber in der Fanghand des ZSC-Goalies.

22. Kleine Rangelei zwischen Neuenschwander und Seger. Sofort sind die Schiedsrichter aber da und greifen schlichtend ein.

21. Das Mitteldrittel hat begonnen. Welcher der beiden starken Torhüter wird heute zum ersten Mal bezwungen?

- Die ersten Minuten gehörten ganz klar den ZSC Lions. Immer wieder musste SCB-Goalie Bührer eingreifen. Doch dann wurden die Berner immer stärker und hätten durch Plüss in Führung gehen müssen. Doch auch ZSC-Keeper Sulander macht seine Sache bislang ausgezeichent.

20. Das erste Drittel ist zu Ende. Im Spitzenspiel zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions steht es nach 20 Minuten immer noch 0:0.

19. Monnet und Bärtschi versuchen noch einmal, Bührer in Verlegenheit zu bringen. Weider bleibt der Berner Torhüter aber Sieger.

18. Der SCB hat nach einem schwachen Start das Spieldiktat nun klar übernommen. Chancen bleiben aber Mangelware und wenn's einmal gefährlich wird, stehen die Torhüter auf ihren Posten.

16. Die ZSC Lions sind wieder komplett. Mit etwas Glück haben die Zürcher dieses Boxplay ohne Gegentor überstanden.

15. Die Powerplay-Formation der Berner steht. Neuenschwander und Plüss bringen die Scheibe aber trotz Grosschancen nicht im Kasten von Sulander unter.

14. Strafe nun gegen die ZSC Lions: Matthias Seger wird wegen Haltens in die Kühlbox geschickt. Erste Überzahlsituation also für den SCB.

13. Monnet erkämpft sich die Scheibe hinter dem Tor von Bührer. Mit der Backhand will er den Puck über den Berner Torhüter heben. Doch Bührer hat toll aufgepasst.

11. Der SCB wird immer stärker. Josi prüft Sulander gleich noch einmal. Wieder bleibt der Finne aber Sieger.

11. Vigier trifft nur den Pfosten! Der Berner Stürmer zieht von der Seite ab und Sulander lenkt den Puck gerade noch mit der Stockhand an den Pfosten.

10. Plüss testet nach einem schnellen Gegenstoss zum ersten Mal ZSC-Goalie Sulander. Der finnische Schlussmann hat mit dem Handgelenkschuss des Berners aber keine Mühe.

9. Bührer steht unter Dauerdruck. Doch der Berner Torhüter behält den Überblick und klärt gegen Pittis und Bärtschi.

7. Pittis lanciert Bastl, der aber einen Schritt zu spät kommt. So landet die Scheibe wieder einmal im Fanghandschuh von Bührer.

6. Die Lions können sich gleich im Drittel der Berner festsetzen. Monnet versuchts von der blauen Linie. Sein Schuss verpasst aber sein Ziel.

6. Erste Strafe des Spiels: SCB-Stürmer Lubos Bartecko muss wegen Haltens für zwei Minuten raus.

5. Der Leader findet noch nicht in diese Partie. Keine flüssigen Kombinationen und darum versucht Furrer mit einem harten Check gegen Grauwiler, ein Zeichen zu setzen.

3. Die ZSC Lions in der Anfangsphase klar überlegen. Gardner sieht den freistehenden Wichser. Wieder ist bei Bührer aber Endstation.

2. Seger tankt sich auf der linken Seite durch und passt in den Slot. Schommer scheitert aber an SCB-Goalie Bührer.

1. Die Partie hat begonnen. Der SCB hat das Bully gewonnen, die erste kleine Chance gehört nach wenigen Sekunden aber den Lions.

- Leader Bern muss auf Dubé, Froidevaux, Jobin, Ziegler (alle verletzt) und Gamache (überzähliger Ausländer) verzichten. Nach dem Sieg in Davos können die Hauptstädter aber trotzdem mit viel Selbstvertrauen antreten.

- Bei den ZSC Lions, die gestern nicht im Einsatz standen und deshalb vielleicht etwas frischer sind als der SCB, fehlen die verletzten Schelling und Bühler, sowie der überzählige Ausländer Sejna.

20 Minuten Online berichtet ab 19.45 Uhr live vom Spitzenkampf SC Bern gegen die ZSC Lions.

Vor den Spielen

Die ZSC Lions werden gegen Bern weiterhin auf der Goalie-Position rotieren. Anstelle des jungen Flüeler steht gegen den Leader wieder Ari Sulander zwischen den Pfosten. Das wiederum bedeutet, dass Sejna als überzähliger Ausländer zu einer Ruhepause kommt und das Spiel von der Tribüne aus verfolgen kann. Bei den Lions kommt zudem Dario Kostovic, der im Tauschgeschäft mit Oliver Kamber von Lugano zu den Zürchern gestossen ist, zu seinem ersten Einsatz für sein neues Team.

Mit Servette und Davos treffen ausserdem zwei Verlierer von gestern aufeinander und bekommen somit die Möglichkeit, das Wochenende mit einem Sieg doch noch positiv zu gestalten. Servette muss sich gegenüber der Niederlage in Langnau massiv steigern, Davos kann zumindest von der (am Ende erfolglosten) Aufholjagd gegen Bern zehren.

Beim Spiel Biel gegen Lugano treffe zwei Teams aufeinander, die seit Saisonbeginn um den Strich zu den Playoffs tanzen, wobei die Bieler eher Abwärtstendenzen aufweisen, Lugano dagegen eher langsam auf Touren kommt. Auf jeden Fall verspricht das Duell einiges an Brisanz.

Den Spieltag komplettieren die Partien Kloten gegen Zug, Lakers gegen Ambri und Fribourg gegen die SCL Tigers.

(res/pre/si)

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