Aktualisiert 06.10.2018 09:38

National LeagueZSC siegt dank Blitzstart, Bern mit Galavorstellung

Aufwärtstrend bestätigt: Die Lions gewinnen auswärts gegen Fribourg. Der SCB lässt Ambri keine Chance.

von
asc
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Starker Auftritt: Die Spieler des ZSC wissen bei wem sie sich bedanken müssen. Lukas Flüeler trägt mit seinen Paraden einen grossen Teil zum Sieg bei.

Starker Auftritt: Die Spieler des ZSC wissen bei wem sie sich bedanken müssen. Lukas Flüeler trägt mit seinen Paraden einen grossen Teil zum Sieg bei.

Keystone/Marcel Bieri
An ihm lag es nicht: Gleiches gilt für den Goalie der Fribourger. Angestachelt von der Leistung Flüelers, zeigte auch Reto Berra einen starken Auftritt.

An ihm lag es nicht: Gleiches gilt für den Goalie der Fribourger. Angestachelt von der Leistung Flüelers, zeigte auch Reto Berra einen starken Auftritt.

Keystone/Marcel Bieri
Findet die richtigen Worte: ZSC-Trainer Serge Aubin stellt sein Team perfekt ein.

Findet die richtigen Worte: ZSC-Trainer Serge Aubin stellt sein Team perfekt ein.

Keystone/Patrick B.

Gegenüber dem erzitterten 4:3 nach Verlängerung gegen Ambri vom Vorabend veränderte Zürichs Trainer Serge Aubin die Aufstellung nur auf einer Position: Lukas Flüeler gelangte an Stelle von Niklas Schlegel zum Einsatz. Flüeler löste seine Aufgabe mit Bravour (33 Paraden) und rettete in der packenden Schlussphase den ZSC Lions den Sieg über die Zeit.

Blitzstart der Zürcher

Denn Tore fielen bloss in der Startphase. Verteidiger Maxim Noreau, der mit dem 4:3 in der Verlängerung gegen Ambri den Schlusspunkt gesetzt hatte, eröffnete nach drei Minuten das Skore. Jérôme Bachofner erhöhte nach neun Minuten auf 2:0. 75 Sekunden später verkürzte Lukas Lhotak für Gottéron auf 1:2.

In den restlichen 49:50 Minuten fiel kein weiteres Tor mehr.

Die Ausbeute der ZSC Lions auf fremdem Eis überzeugt. In vier Auswärtspartien erzielten die Lions lediglich acht Tore, diese reichten aber zu drei Siegen.

Freiburg versuchte im Finish mit einer Konzentration der Kräfte den Ausgleich zu erzwingen. Dem Freiburger Schlussspurt blieb der Ertrag aber verwehrt. Julien Sprunger verpasste in der 57. Minute in seinem 750. NLA-Spiel eine der letzten Ausgleichschancen.

Langnau bestätigt starke Form

Die SCL Tigers sind auswärts eine Macht. Nach den ZSC Lions (4:1) und Davos (7:0) deklassierten die Emmentaler mit Lugano (4:1) den dritten höher kotierten Kontrahenten in Folge auf dessen Eis. Mikael Johannson und Raphael Kuonen im Powerplay sowie Aaron Gagnon schafften sie im mittleren Abschnitt die vorentscheidende 3:0-Differenz. Besonders erstaunlich: Lugano verlor erstmals in dieser Saison zuhause und erstmals nach acht Heimsiegen gegen Langnau.

Bern mit Galavorstellung

Auch für den SC Bern lohnte sich die Reise durch den Gotthard. Die Berner gewannen gegen Ambri-Piotta nach einem ausgeglichenen Startdrittel 6:1, Gaëtan Haas und Andrew Ebbett zeichneten sich als Doppeltorschütze aus.

Biel komplettiert perfekten Berner Abend

Biel verteidigte schliesslich seinen Spitzenplatz in der Tabelle mit einem 2:0-Sieg gegen das Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers. Den Erfolg gegen den Aufsteiger mussten sich die Seeländer aber hart erarbeiten, die Siegsicherung gelang erst in der Schlussminute ins leere Tor.

Es ist bemerkenswert, dass Biel, Bern und die SCL Tigers nun die ersten drei Plätze in der Tabelle einnehmen. Es erinnert an die vier Saisons von 1975 bis 1979. Diese gingen als die Berner Kantonalmeisterschaften in die Geschichte ein. Jedes Mal lagen die drei Mannschaften am Ende der Saison auf den ersten drei Plätzen. Bern wurde zweimal Meister (1977 und 1978), der SC Langnau (1976) und Biel (1978) je einmal.

Zug und Davos mit Befreiungsschlag

Zug und Davos bannten die reale Gefahr einer grösseren Krise vorerst. Die Zentralschweizer hatten zuletzt dreimal verloren, rangen jedoch das ersatzgeschwächte Genève-Servette 5:1 nieder. Der HCD reagierte auf die beiden Kanterniederlagen zuhause gegen die SCL Tigers und Fribourg mit einem 5:1 in Lausanne.

(asc/sda)

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