Zschokke und Batigroup: Mega-Fusion in Baubranche
Aktualisiert

Zschokke und Batigroup: Mega-Fusion in Baubranche

Wirbel in der Baubranche: Die führenden Firmen Zschokke und Batigroup fusionieren zum neuen Koloss Implenia.

Die beiden Firmen ergänzen sich mit ihren Geschäftstätigkeiten und der geo-

grafischen Präsenz ideal,

kommentierten die Verwaltungsratspräsidenten von Zschokke und Batigroup, Anton Affentranger und Markus Dennler, den Entscheid. Sie wollen ihre Firmen zum mit Abstand grössten Schweizer Baukonzern mit dem Namen Implenia fusionieren. Der neue Koloss würde auf einen Umsatz von 2,7 Milliarden Franken kommen – die Nummer zwei, K. Steiner, hat einen Umsatz von einer Milliarde Franken.

Affentranger und Dennler erwarten einmalige Fusionskosten von rund 45 Millionen Franken. Die jährlichen Synergiegwinne schätzen sie ab 2007 auf über 20 Millionen Franken. Bis zu 650 der 6500 Implenia-Jobs werden während den nächsten zwei Jahren gestrichen.

Der neue Name Implenia soll als Symbol für die Implementierung einer neuen Vision stehen, so Dennler. «Es steht für ein Bauunternehmen moderner Prägung, das sich auch mit der Entwicklung und der Bewirtschaftung von Bauten beschäftigt.»

(taz) (sda)

Lohnunterschiede auf Bau kleiner

Im Bauhauptgewerbe sind die Monatslöhne im laufenden Jahr um 0,6 Prozent gestiegen. Gemäss der vom Schweizerischen Baumeisterverband (SBV) verfassten Lohnerhebung verzeichneten die tieferen Lohnklassen – Hilfsarbeiter und Bauarbeiter ohne Berufsabschluss – einen Anstieg um 1,1 Prozent. Die Anpassung bei den höheren Lohnklassen betrug 0,4 Prozent.

In den Städten ist das Lohnniveau auf dem Bau am höchsten.

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