Aktualisiert 06.09.2007 14:35

Zu frauenfeindlich, um wahr zu sein

Lustig, gescheit und heiratswillig: Auf einer Internetsite werden junge und sehr junge heiratswillige Amerikanerinnen angepriesen - von ihren Eltern.

Möchten Eltern ihre Tochter nach der «biblischen Tradition des Arrangierens von Heiraten» unter die Haube bringen, kommt ihnen die Internetsite www.marryourdaughter.com gerade Recht.

Dort werden junge und sehr junge Frauen und Mädchen zum Heiraten angepriesen. Inklusive Foto, Vorlieben, Alter und ihrem Preis. Denn nicht einmal die Liebe ist gratis, auch nicht die christliche.

Das Prozedere

Das Prozedere ist denkbar einfach. Alles, was die Inserenten tun müssen, ist, laut den Betreibern, die Tochter zu fragen

- was ihre Ziele und Träume sind und was sie sich vom Leben und der Heirat erhofft.

- was genau sie von ihrem zukünftigen Gatten erwartet, und welche Eigenschaften ihr wichtig sind.

Des Weiteren müssen die Eltern einen Brautpreis bekanntgeben, für den die junge Dame zu haben ist.

Dies haben - um nur zwei Beispiele zu nennen - die Eltern von Kyra (14 1/2 Jahre, ca. 33'500 Franken) und Ashlee (15 Jahre, ca. 45'000 Franken) getan. Und so sieht das aus:

Die Motivation der Eltern ist klar, die der Macher auch: Sie fordern - bei erfolgreichem Abschluss - 5% des Brautpreises.

Jux oder Ernst?

Die Internet-Community rätselt, ob es sich bei marryourdaughter.com um eine seriöse Website oder, was alle hoffen, um einen sogenannten «Hoax», einen Jux, handelt.

Einig ist man sich in den Blogs auch, wie lustig man den Witz finden soll: Gar nicht.

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