Zu hohes Haus muss gekürzt werden
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Zu hohes Haus muss gekürzt werden

Das St. Galler Verwaltungsgericht hat den Teilabbruch eines um 36 Zentimeter zu hoch gebauten Wohnhauses verfügt.

In einem zweiten Fall verweigerte es den Wiederaufbau eines abgebrochenen Wohnhauses in der Landwirtschaftszone.

Das Verwaltungsgericht mass in beiden Präjudiz-Fällen der Einhaltung der Rechtsordnung und damit dem öffentlichen Interesse mehr Gewicht bei als den privaten finanziellen Interessen der Bauherren, wie es mitteilte. Die Urteile wurden am Donnerstag gefällt.

Beim Bau eines Wohnhauses in der Stadt St. Gallen wurde die maximal zulässige Gebäudehöhe entgegen der Baubewilligung um 36 Zentimeter überschritten. Die Bauherrschaft missachtete einen behördlich verfügten Baustopp. Nun muss das Gebäude durch einen Teilabbruch auf die erlaubte Höhe reduziert werden.

Im zweiten Fall wurde, entgegen einer Umbaubewilligung, ein an eine Scheune angebautes Wohnhaus in der Landwirtschaftszone abgebrochen. Das Verwaltungsgericht verweigerte jetzt den Wiederaufbau des Hauses. Die Bauherrschaft sei darüber informiert worden, dass im Fall eines Abbruchs der Wiederaufbau aus raumplanungsrechtlichen Gründen nicht in Frage komme, schreibt das Gericht.

(sda)

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