Zu klapprig: Star-Stylistin feuert 15 Magermodels

Aktualisiert

Zu klapprig: Star-Stylistin feuert 15 Magermodels

«Ich habe Kleider für Grösse 36 entworfen, aber ich musste sie enger machen, weil die Modelle völlig magersüchtig aussehen!» - das Thema «Size Zero» hat bei den Alta-Moda-Tagen in Rom wieder für Zündstoff gesorgt.

Die Mailänder Stylistin Raffaella Curiel schickte am Dienstag 15 Mannequins nach Hause, weil sie zu dünn für ihre Kreationen waren.

«Ich habe Kleider für die Grössen 36 und 38 entworfen, aber ich musste sie enger machen, weil die Agenturen mir Modelle schicken, die völlig magersüchtig aussehen», sagte die Designerin. Eine der jungen Frauen sei vor lauter Hunger ohnmächtig geworden.

«Der habe ich erstmal ein Schinkenbrötchen gegeben», sagte Curiel. Alle Models, die wesentlich kleinere Grössen als 36 tragen, habe sie daraufhin entlassen.

Ganz anders sah das Schneidermeister Lorenzo Riva, der am Mittwochabend seine neueste Kollektion im Palazzo Valentini vorführen wollte. «Man kann keine rundlichen Models auf den Laufsteg bei der Alta Moda schicken», sagte er.

Die meisten seien von Natur aus dünn und nicht magersüchtig: «Ich wiege schon seit jeher 57 Kilo bei 1,78 Meter Körpergrösse - und ich esse viel, ohne mich anschliessend zu übergeben.»

(sda)

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