Zu lärmig: Beatmungsgerät abgestellt
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Zu lärmig: Beatmungsgerät abgestellt

Wenn man sich im Krankenhaus erholt, braucht man Ruhe. Ein 17-jähriger Deutscher ging aber klar zu weit: Er zog den Stecker aus dem Beatmungsgerät seines Bettnachbarn, weil das Geräusch ihn am Schlafen hinderte.

Frederik Mölner sagte aus, er habe versucht zu schlafen, aber das Geräusch des Lebenserhaltungssystems seines Bettnachbarn sei ihm auf die Nerven gegangen. Den Stecker zu ziehen sei ihm als beste Lösung erschienen, um endlich Ruhe zu finden. Dies teilte ein Sprecher der Polizei in Landshut mit, wie Ananova.com berichtet.

Der 17-Jährige lag nach einem Autounfall auf der Intensivstation eines Landshuter Spitals. Sein Bettnachbar, der 76-jährige Hermann Berghof, überlebte dank der Wachsamkeit des Krankenhauspersonals, das rechtzeitig intervenierte und die Maschine wieder ans Stromnetz anschloss.

Der Polizeisprecher sagte, Berghof hätte eine Verzögerung mit dem Leben bezahlen können.

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