Aktualisiert

«Zu mir oder zu Ihnen?»

Gute Noten, neuen Job, Beförderungen - in der Berufswelt lässt sich auf unkonventionellem Wege so manches erreichen. Sexuelle Dienstleistungen gegen entsprechende Gegenleistungen scheinen nicht aussergewöhnlich zu sein.

Bei VW standen Lustreisen für Betriebsräte offensichtlich an der Tagesordnung. Damit sollte ihre Zustimmung zu unliebsamen Entscheidungen der Konzernleitung versüsst werden. Aber nicht nur in grossen Konzernen sind unmoralische Angebote gang und gäbe. So wurde ein Jura-Professor in Hannowver angeklagt, Studentinnen gegen Sex zu einem Uni-Abschluss verholfen zu haben (siehe hier).

Horizontaler Karriereweg

Hat jemand eine überraschend steile Laufbahn vorzuweisen, bei der andere Kolleginnen und Kollegen sich als Verlierer sehen, wird nicht selten gemunkelt. Da steht schon einmal der Vorwurf «die hat sich hochgeschlafen» im Raum, oder: «der hat es mit der Chefin getrieben». Gerüchte sind schnell im Umlauf. Beweisen lassen sich solche Vorwürfe nur selten. Andererseits werden immer wieder Vorfälle bekannt, bei denen es tatsächlich zu körperlichen Zuwendungen oder Sex gegen gewisse Gegenleistungen kam. Das lässt stutzig werden. Ist am Ende doch häufiger etwas dran, an solchen Unterstellungen?

Sex on the Job

Verschiedene Umfragen zu diesem Thema legen nahe, dass die Bereitschaft, das Bett als Karriereleiter zu nutzen, weitaus grösser ist, als gemeinhin angenommen. Laut einer Umfrage des Stern-Jugendmagazins «NEON» wären ein Drittel aller Berufstätigen in Deutschland dazu bereit dem Chef sexuelle Gefälligkeiten zu erweisen, sofern Sie dies im Job voranbringt.

20minuten.ch will es wissen: Sind eindeutig-zweideutige Offerten ein Normalfall? Wurde auch Ihnen schon einmal ein halbseidenes Angebot unterbreitet? Oder haben Sie selbst schon einmal Ihre Hilfe in beruflichen Angelegenheiten gegen sexuelle Dienstleistungen in Aussicht gestellt? Machen Sie mit bei der grossen Umfrage.

Deine Meinung